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Mainz (ots) - Eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands quartiert sich über
Monate als Männer-WG in einer Art Jugendherberge ein, um ihr letztes Album für
ihre Fans auf der ganzen Welt zu produzieren. Campino, Andi, Breiti und Kuddel
komponieren und texten an ihrem musikalischen Nachlass. Der preisgekrönte
Regisseur Eric Friedler durfte die Band so nah wie nie zuvor über zwei Jahre
begleiten und schafft mit seinem 90-minütigen Dokumentarfilm ein ungeschminktes
Porträt der Toten Hosen. "Die Toten Hosen - Das letzte Album" ist ab sofort in
der ARD Mediathek (https://1.ard.de/DTH_DasLetzteAlbum) abrufbar und wird am 23.
Mai um 23:25 Uhr im Ersten ausgestrahlt.
Die Toten Hosen hautnah: Freundschaft, Reibung, Rock'n'Roll
Noch nie hat die Band einen derart intensiven Blick in den Maschinenraum ihrer
Kreativität zugelassen. Entstanden sind einzigartige Momente voller Kreativität,
Emotion, Freundschaft und Rock'n'Roll. Die Musiker schonen sich nicht bei ihrer
Studioarbeit, der Druck ist hoch, es kommt auch zu Reibungen. "Vielleicht brennt
es in mir am meisten, diese Frage, wie man was mit Würde zu Ende bringt",
gesteht Campino offen.
Das letzte Studioalbum
"Die Vorstellung, das ist das letzte Mal, dass wir ein Album machen, das ist
schon etwas Besonderes", hebt Bassist Andi Meurer die Tragweite des Vorhabens
hervor. Zwei Jahre haben die Toten Hosen intensiv an ihrem letzten Studioalbum
gearbeitet. Am Ende sind alle zufrieden. Gitarrist Kuddel: "Die letzte
Listening-Session vom finalen Album: Ich empfinde das als totale Punktlandung,
auf den letzten Drücker und extrem gelungen. Jedes Stück klingt super, Campi
singt super, Voms Schlagzeug ist Hammer, die Gitarren klingen gut. Es gibt grad
nichts zu meckern. Das genieße ich gerade und das koste ich gerade voll aus."
Ähnlich sieht es Campino: "Also, ich habe ein gutes Gefühl bei dem Album. Die
Stücke sind stark, und mir macht das total Spaß", beschreibt er den Abschluss.
"Aber dass das jetzt das Ende ist, ist schwer. Ich fühle keine Euphorie. Ich bin
betrübt." Gitarrist Kuddel ist nicht glücklich, dass es das letzte reguläre
Studioalbum ist: "Ich hätte mich nicht so entschieden." So schwingt zum Schluss
zugleich Wehmut nach 43 Jahren Bandgeschichte mit.
Was bleibt!
Musikproduzent Vincent Sorg, der seit 15 Jahren mit den Hosen arbeitet und auch
das letzte Album produziert hat, fasst treffend zusammen: "Und ein Teil, der die
Toten Hosen auch ausgemacht hat, das ist neue Lieder zu machen und die im Studio
aufzunehmen, der endet. Und dass das wie Abschied von einem guten Freund nehmen
ist, das verstehe ich dann auch." Mit dieser hoch emotionalen und bilderstarken
Doku setzen sich Die Toten Hosen ein filmisches und musikalisches Denkmal.
Die Toten Hosen - Das letzte Album
Die Doku "Die Toten Hosen - Das letzte Album" ist eine Produktion von Eco
Documentaries und Autor Eric Friedler in Zusammenarbeit mit SWR und NDR für die
ARD Mediathek. 90 Minuten, ab sofort in der ARD Mediathek
(https://1.ard.de/DTH_DasLetzteAlbum) und am 23. Mai 2026 um 23:25 Uhr (nach
DFB-Pokalfinale) im Ersten.
Weitere Informationen und kostenloses Bildmaterial unter
http://swr.li/die-toten-hosen-das-letzte-album
Pressekontakt:
Claudia Lemcke, Tel. 06131 929 33293, mailto:claudia.lemcke@SWR.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/153003/6279288
OTS: ARD Mediathek
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