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Parolen helfen bei der Rentendebatte nicht

21.05.2026 19:11 Uhr Frankfurter Rundschau

Frankfurt (ots) - Wer auch immer für die angebliche Nachricht gesorgt hat, die Rentenkommission empfehle die Rente mit 70, hat der Debatte über eine nötige Reform einen Bärendienst erwiesen. Mal wieder wird lediglich über eine Stellschraube diskutiert, die zudem in einem ohnehin angespannten gesellschaftlichen Klima viele nur unnötig verunsichert. Dabei sollte es sich herumgesprochen haben, dass das Versprechen, das Rentensystem für Ruheständler auskömmlich sowie für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlbar zu machen, nur mit einem umsichtigen Konzept mit einem Bündel von Vorschlägen erfüllt werden kann. Alles andere ist kontraproduktiv. Das hat die Bemerkung von Kanzler Friedrich Merz gezeigt, als er davon sprach, die Rentenversicherung sei lediglich eine Basisabsicherung fürs Alter. Solche Parolen treiben vielen Dutzend Millionen Menschen nur die Sorgenfalten aufs Gesicht, weil für die Mehrheit hierzulande die gesetzliche Rente die einzige Einnahmequelle ist. Angst ist aber ein schlechter Berater.

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Frankfurter Rundschau Ressort Politik Telefon: 069/2199-3222

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/10349/6279615 OTS: Frankfurter Rundschau


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Frankfurter Rundschau
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