|
Stuttgart (ots) - Wie ein Getriebener der eigenen Personalpolitik wirkte
Nagelsmann zuletzt. Auch, weil sein WM-Kader Name für Name über bestimmte Medien
durchgestochen wurde. Ein Kommunikationsdesaster, das dem Bundestrainer nach
seinen klärenden Telefonaten mit den Kandidaten nicht zwingend anzulasten ist.
Wobei es nur einen Nebenaspekt darstellt, dass die Leaks die DFB-Aktion
konterkarierten, die WM-Spieler durch Familienmitglieder und Freunde per
Videobotschaft zu verkünden.Doch die ganze Angelegenheit kostet Vertrauen. Nicht
nur Nagelsmann, sondern ebenso die DFB-Spitze. Nichts war zu sehen oder zu hören
von Sportdirektor Rudi Völler, Geschäftsführer Andreas Rettig oder Präsident
Bernd Neuendorf, als es in den vergangenen Wochen und Tagen darum ging, ein
besseres Timing und eine bessere Kommunikation rund um die Nationalmannschaft
hinzubekommen.
Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Frank Schwaibold
Telefon: 0711 / 7205 - 7110
cvd@stn.zgs.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/39937/6279620
OTS: Stuttgarter Nachrichten
|