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Berlins Integrationsbeauftragte Niewiedzial sieht Karneval der Kulturen auch als politische Veranstaltung

22.05.2026 11:50 Uhr rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) - Der Berliner Karneval der Kulturen ist aus Sicht der Beauftragten des Senats für Integration und Migration, Katarina Niewiedzial, weiterhin auch eine politische Veranstaltung.

Niewiedzial, sagte am Freitag im rbb24 Inforadio, der Charakter der Veranstaltung habe sich in den letzten 30 Jahren von Protest hin zu einem bunten Straßenfest verändert. Die verschiedenen Gruppen würden aber weiterhin auch harte politische Themen auf die Straße bringen.

"Es sind Frauenthemen, es sind schwierige Themen wie Femizide, häusliche Gewalt; es sind aber auch Gerechtigkeitsfragen, Klimafragen und auch in den letzten Jahren auch der Zusammenschluss mit der Clubszene, die auf das Clubsterben aufmerksam machen will. Also es ist weit mehr als nur eine Party", so Niewiedzial.

Der Karneval der Kulturen hat mit Geldproblemen zu kämpfen. Deshalb werden die Besucher bei der Jubiläumsausgabe zum ersten Mal um Spenden gebeten. Niewiedzial betonte, es wäre politisch ein falsches Signal, wenn man sagen würde, der Karneval werde nicht mehr gebraucht. Es sei klar, "dass solche Veranstaltungen natürlich das Image von Berlin prägen und Karneval der Kulturen gehört zu dieser Stadt dazu. Es zeigt die Migrationsgesellschaft, es zeigt, wie bunt und divers diese Stadt ist. Sie ist ein Tourismusmagnet. [...] Ich gehe wirklich davon aus, dass wir als Berlin nicht auf so ein Event verzichten möchten."

Das gesamte Interview können Sie nachhören: 30 Jahre Karneval der Kulturen - "Weit mehr als nur eine Party" | rbb24 Inforadio (https://www.inforadio.de/rubri ken/interviews/2026/05/22/karneval-der-kulturen-berlin-30-jahre-jubilaeum-niewie dzial.html)

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb24 Inforadio Chef/Chefin vom Dienst Tel.: 030 - 97993 - 37400 Mail: mailto:info@inforadio.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/51580/6279859 OTS: rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg
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