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SoVD fordert Bürgerversicherung für Beamte in Pflege und Gesundheit / Verbandschefin Engelmeier: "Finanzierung durch alle nur gerecht"

27.05.2026 03:05 Uhr Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück (ots) - In der Debatte um die zukünftige Finanzierung der Sozialsysteme fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) die konsequente Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. "Um die gesetzliche Krankenversicherung zukunftssicher aufzustellen, fordern wir seit Jahren eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen - also auch Beamte", sagte SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Da Pflege eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei und beide Versichertengruppen dort die gleichen Leistungen erhielten, sei in diesem Bereich "eine Finanzierung durch alle nur gerecht", betonte Engelmeier.

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Die von Michaela Engelmeier autorisierte Interviewpassage:

"Der SoVD begrüßt den zunehmenden Zuspruch für die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung. Um die gesetzliche Krankenversicherung zukunftssicher aufzustellen, fordern wir seit Jahren eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen - also auch Beamte. Das gilt auch für die Pflege: Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gerade weil privat und gesetzlich Versicherte in der Pflegeversicherung die gleichen Leistungen erhalten, ist eine leistungsfähige und solidarische Bürgerversicherung auf der Grundlage der sozialen Pflegeversicherung dort besonders naheliegend - und eine Finanzierung durch alle nur gerecht."

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/6282374 OTS: Neue Osnabrücker Zeitung


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Neue Osnabrücker Zeitung
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