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Berlin (ots) - "Die Wirtschaftsweisen bestätigen, was Unternehmen und
Beschäftigte längst spüren: Die strukturelle Wirtschaftskrise weitet sich aus.
Das Wachstum geht weiter zurück, die Inflation bleibt hoch. Nur die Belastungen
für Unternehmen und Beschäftigte steigen weiter an. Für unseren Standort und die
Wettbewerbsfähigkeit der Arbeitsplätze in Deutschland sind das denkbar schlechte
Voraussetzungen. Besonders alarmierend ist die Entwicklung der
Sozialversicherungsbeiträge, die mit der jetzigen Gesetzeslage absehbar die
50-Prozent-Marke erreichen werden. Das ist jenseits von Gut und Böse. Ohne einen
Kurswechsel katapultieren uns die Kosten des Sozialstaats in die wirtschaftliche
Bedeutungslosigkeit. Die Bundesregierung muss dringend handeln. Ich erwarte,
dass sich alle Regierungspartner bewegen, denn weder für die Betriebe noch für
die arbeitende Bevölkerung ist eine solche Belastung tragbar", so Dr. Dirk
Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen
(BGA), zum Gutachten der Wirtschaftsweisen.
Jandura weiter: "Rekordbelastungen bei den Arbeitskosten und bei der Bürokratie
sind der sichere Weg in den wirtschaftlichen Abgrund. Trotzdem fehlt der
Bundesregierung, vor allem der SPD, bislang die Bereitschaft zu echten
Strukturreformen. Das Gutachten der Wirtschaftsweisen muss deshalb ein Weckruf
sein. Deutschland braucht jetzt einen echten Reformaufbruch bei den
Sozialversicherungen. Positiv gesprochen: Mit geringeren
Sozialversicherungsbeiträgen, weniger Berichtspflichten und einer vernünftigen
Steuerpolitik kann dieses Land einen gewaltigen Schritt nach vorne machen."
27. Mai 2026
Pressekontakt:
Iris von Rottenburg
Abteilungsleiterin Kommunikation
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OTS: BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e
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