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Berlin (ots) - Der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP) und
stellvertretende Parteivorsitzende der CSU Manfred Weber hat die gescheiterte
Kandidatur Deutschlands um einen nicht ständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat
relativiert: "Das ist keine Niederlage für Friedrich Merz", sagte Weber in der
ARD-Talksendung "maischberger". Deutschland habe "zugegebenermaßen in bestimmten
Punkten klarere Position bezogen, beispielsweise an der Seite von Israel zu
stehen." Dies werde "sicher international differenzierter gesehen", aber es sei
"deutsche historische Aufgabe".
Kritik an Deutschlands Haltung zu internationalen Rechtsprinzipien wies Weber
zurück: "Das Völkerrecht ist fundamental". Mit Blick auf den Iran allerding
schränkte der CSU-Politiker diese Position ein. Da könne Deutschland "nicht nur
rum kritisieren in der Welt", sondern müsse sich "diesen Realitäten stellen. Und
wenn Paragrafen uns nicht schützen, muss man auch manchmal robust zugreifen",
sagte Weber bei "maischberger".
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in
Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
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OTS: ARD Das Erste
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