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Halle (ots) - Die neue Grundsteuer bringt Sachsen-Anhalts Kommunen bislang
weniger Einnahmen als vor der Reform. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Städte- und
Gemeindebundes sanken die Einnahmen bei der Grundsteuer A um 1,7 Millionen Euro
und bei der Grundsteuer B um 13,6 Millionen Euro. Viele Städte und Gemeinden
stehen deshalb unter finanziellem Druck und dürften ihre Hebesätze künftig
anpassen.Wie unterschiedlich die Auswirkungen der Reform ausfallen, zeigen
Beispiele aus dem Land. In Sangerhausen gingen die Einnahmen um rund 30 Prozent
zurück, was nach Einschätzung der Stadt an der Neubewertung von
Gewerbegrundstücken liege. Dennoch sei bislang auf höhere Hebesätze verzichtet
worden, um Bürger nicht zusätzlich zu belasten. In Wittenberg reagierte die
Kommune dagegen bereits mit einer Anpassung der Hebesätze. Dadurch stabilisiere
sich laut Stadt das Aufkommen der Grundsteuer B wieder annähernd auf dem Niveau
des Vorjahres.
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Mitteldeutsche Zeitung
Kai Gauselmann
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OTS: Mitteldeutsche Zeitung
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