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Köln (ots) - Nach der überraschenden Wendung heute auf dem FPD-Bundesparteitag
in Berlin hat sich die Düsseldorfer FDP-Politikerin Strack-Zimmermann im WDR zu
ihrer Kandidatur für den Vorsitz der Bundespartei geäußert. Ein Grund war
demnach, dass sie eine Annäherung der Partei an die AfD verhindern wollte:
"Ich habe dann beobachtet, was sich so tut in den Medien, in den sozialen
Medien, und fand, dass Wolfgang Kubicki da nicht eineindeutig genug war. Nennt
man es Brandmauer oder Heckenwiese oder Busch, völlig egal. Und daraufhin habe
ich gestern Morgen gesagt, ich gehe deswegen in diese Kandidatur, weil ich von
vielen angerufen wurde und viele mir geschrieben haben, dass sie die Partei
verlassen wollen, wenn die Frage nicht geklärt ist. Und deswegen habe ich das
gemacht. Und ich muss sagen, ich bin überrascht über das gute Ergebnis."
Weiter sagte Strack-Zimmermann in der Aktuellen Stunde im WDR-Fernsehen:
"Wolfgang Kubicki hat kandidiert und es gab 40 Prozent derer, die wollten nicht,
dass das einfach so abgesegnet wird. Wir sind eine Partei, die großen Wert auf
Wettbewerb legt, in jeder Hinsicht und insofern, der Wettbewerb war da. Ich bin
zufrieden, ich habe immer gesagt, dass ich sehr viel zu tun habe und diesen Move
gemacht habe, weil ich enttäuscht war, dass Henning Höne zurückgezogen hat. Aber
jetzt arbeiten wir zusammen, das Thema AfD ist hoffentlich vom Tisch. Wir
konzentrieren uns auf Wahlkämpfe, allen voran Nordrhein-Westfalen, wo Henning
Höne Fraktionsvorsitzender und FDP-Chef ist. Ich kenne Wolfgang Kubicki lange
und wir rocken das."
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