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Frankfurt (ots) - In der Ukraine werden Wohnhäuser, Kraftwerke und Straßen
zerstört. Tausende sterben noch immer im Krieg, den Moskau sofort beenden
könnte. Doch die meisten Russinnen und Russen spüren davon im Alltag wenig: Seit
vier Jahren gelingt es dem Diktator Putin und dem Kreml, dem eigenen Volk den
Überfall als notwendige "Militäroperation" zu verkaufen und Zweifel zu
unterdrücken. Das muss man bedenken, wenn jetzt gestritten wird, ob zu viele
Russinnen und Russen die Strände und Städte der EU besuchen. Fast alle
Touristenvisa wurden genehmigt, die Einreisen stiegen auf 630.000, die meisten
für Urlaub. Zu Recht verlangen elf Staaten von der EU-Kommission, diese
Obszönität zu beenden. Die Destinationen, vor allem Frankreich und Spanien,
wehren sich. Brüssel spielt auf Zeit. Deutschland schweigt. Das muss sich
ändern.
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