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München (ots) - Veränderungen in den Blutgefäßen bleiben oft lange unbemerkt[1]
Reduktion von Risikofaktoren wie LDL-Cholesterin, Blutdruck und Rauchen kann die
Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern[2]
Einen Fragebogen zum Herz-Kreislauf-Risiko und weitere Informationen gibt es
unter http://www.cholesterin-neu-verstehen.de
Am Tag des Cholesterins, dem 12. Juni 2026, rückt ein Wert ins Zentrum der
Aufmerksamkeit, der für die Herz-Kreislauf-Gesundheit wichtig ist. Diese
Erinnerung ist wichtig, denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste
Todesursache in Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben
im Jahr 2024 mehr als 339.000 Menschen an Erkrankungen des Kreislaufsystems,
darunter viele an Herzinfarkt und Schlaganfall.[3] Herzinfarkte und
Schlaganfälle treten scheinbar "aus dem Nichts" auf, doch die zugrunde liegenden
Veränderungen in den Blutgefäßen beginnen meist viele Jahre zuvor. Für die
Prävention liegt genau darin eine große Chance. Werden Risikofaktoren, wie ein
erhöhter Low-Density-Lipoprotein-Cholesterinwert (LDL-Cholesterin-Wert), früh
erkannt, kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall gesenkt werden.[4,5]
LDL-Cholesterin spielt eine Schlüsselrolle
Ist die Konzentration von LDL-Cholesterin im Blut dauerhaft erhöht, kann sich
Cholesterin in den Gefäßwänden ablagern. Dadurch werden über Jahre hinweg
entzündliche Prozesse und die Bildung atherosklerotischer Plaques in den
Arterien begünstigt.[5] Diese Veränderungen bleiben oft lange unbemerkt. Erst
wenn ein Gefäß im Herzen oder Gehirn akut verschlossen ist, kommt es zu einem
Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ein wichtiger Ansatzpunkt, damit es möglichst
nicht so weit kommt, ist das LDL-Cholesterin. Für präventiv tätige Ärztinnen und
Ärzte ist LDL-Cholesterin ein zentraler beeinflussbarer Risikofaktor. Neben
erhöhtem LDL-Cholesterin gehören Rauchen, Übergewicht, Diabetes und
Bluthochdruck zu den modifizierbaren Risikofaktoren.[6] Sie lassen sich in
vielen Fällen durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen und bei Bedarf
medikamentös behandeln.[7] Einen ersten unverbindlichen Check des persönlichen
Risikos ermöglicht der Risikofragebogen auf
http://www.cholesterin-neu-verstehen.de .
Welche LDL-Cholesterin-Werte sind normal?
Bei gesunden Menschen sollte der LDL-Cholesterin-Wert unter 116 mg/dl
beziehungsweise 3,0 mmol/l liegen. Bei Personen mit erhöhtem kardiovaskulärem
Risiko gelten niedrigere LDL-Cholesterin-Zielwerte, abhängig vom individuellen
Gesamtrisiko. Ein überstandener Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie eine
fortgeschrittene Nierenerkrankung verringert den Zielwert auf unter 55 mg/dl
(1,4 mmol/l).[8]
Der Cholesterinwert ist schon in jungen Jahren wichtig
Atherosklerose ist ein schleichender Prozess, der bereits in der Jugend oder im
frühen Erwachsenenalter beginnen kann. Entscheidend für das spätere Risiko, von
einer Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffen zu sein, ist nicht nur die Höhe des
LDL-Cholesterin-Werts, sondern auch, wie lange die Blutgefäße erhöhten
Konzentrationen ausgesetzt sind.[4] Das bedeutet: Wird erhöhtes LDL-Cholesterin
früh erkannt und gesenkt, schützt dies möglicherweise die Gefäße über
Jahrzehnte. Studien zeigen, dass eine langfristige Senkung des LDL-Cholesterins
das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse deutlich reduziert. Der
präventive Effekt ist umso größer, je früher die Risikofaktoren, wie zum
Beispiel ein erhöhter Blutdruck oder ein erhöhter LDL-Cholesterin-Wert,
kontrolliert und behandelt werden.[9]
Familiäre Hypercholesterinämie: Wenn Gene das Risiko erhöhen
Besonders wichtig ist die frühe Bestimmung des LDL-Cholesterin-Werts bei
Menschen, in deren Familie Herzinfarkte oder Schlaganfälle bereits in jungen
Jahren aufgetreten sind. In solchen Fällen könnte eine familiäre
Hypercholesterinämie vorliegen. Diese genetisch bedingte Fettstoffwechselstörung
kann bereits im Kindesalter zu stark erhöhtem LDL-Cholesterin führen. Dadurch
kann es bei unbehandelten Personen bereits im relativ jungen Alter zu schweren
Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen.[9] Wird die familiäre Hypercholesterinämie
früh erkannt, kann sie konsequent behandelt und das Risiko für eine
Herz-Kreislauf-Erkrankung reduziert werden.
Prävention wirkt - und rettet Leben
Zahlreiche epidemiologische Analysen zeigen, dass kardiovaskuläre Prävention
wirksam ist. Analysen belegten, dass mehr als zwei Drittel des Rückgangs der
koronaren Sterblichkeit auf Verbesserungen bei Risikofaktoren wie Cholesterin,
Blutdruck und Rauchen zurückzuführen sind.[2]
Dabei ist die Kontrolle des LDL-Cholesterins ein einfacher, aber wirkungsvoller
Schritt zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie ist beispielsweise
im Rahmen des Check-ups, den gesetzliche Krankenkassen für Versicherte ab 35
Jahren alle drei Jahre anbieten, möglich.[10] Mit zunehmendem Alter und bei
Vorliegen von Risikofaktoren kann eine häufigere Kontrolle des Cholesterinwerts
medizinisch sinnvoll sein.[8]
Über Amgen
Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das seit
über 45 Jahren besteht und heute mit etwa 28.000 Mitarbeitenden in fast 100
Ländern vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund
680 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Durch die
Kombination modernster Biologie und Technologie erreichen wir mit unseren
Arzneimitteln Millionen von Menschen mit schweren und teils seltenen
Erkrankungen. Wir entwickeln eine breit angelegte Pipeline und ein
differenziertes Portfolio therapeutischer Wirkstoffe weiter, die in der
Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei
chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Neben Originalpräparaten
entwickeln und produzieren wir auch Biosimilars.
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Pressekontakt:
Barbara Kluge, E-Mail: mailto:barbara.kluge@medizin-pr.de , Telefon: 0221 / 77
543-0
Referenzen:
1. Dzau VJ et al. Circulation 2006; 114: 2850-2870.
2. Mannsverk J et al. Circulation 2016; 133:74-81.
3. https://ots.de/nKbS6d (zuletzt aufgerufen am 13.05.2026).
4. Ference et al. JAMA 2019; 322(14): 1381-1391.
5. Gielen S. Eur J Prev Cardiol 2022; 29: 246-250.
6. Yusuf S et al. Lancet 2020; 395(10226): 795-808.
7. Mendis S, et al. Global Atlas on Cardiovascular Disease Prevention and
Control. Geneva: World Health Organization (2011).
8. Mach F et al. Eur Heart J 2025; 46: 4359-4378.
9. Sharifi M et al. Heart 2016; 102: 1003-1008.
10. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/checkup.html (zuletzt aufgerufen
am 13.05.2026).
DEU-145-26-80125
Zukunftsgerichtete Aussagen:
Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen
Erwartungen und Überzeugungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme
von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete
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Synergien von Kooperationen oder potenziellen Kooperationen mit anderen
Unternehmen (einschließlich BeOne Medicines Ltd. oder Kyowa Kirin Co., Ltd.),
die Leistung von Otezla® (Apremilast), unsere Übernahmen von ChemoCentryx, Inc.
oder Horizon Therapeutics plc (einschließlich der voraussichtlichen Entwicklung
und Aussichten von Horizons Geschäftstätigkeit, Leistung und Chancen sowie alle
potenziellen strategischen Vorteile, Synergien oder Chancen, die als Ergebnis
einer solchen Akquisition erwartet werden) sowie Schätzungen von Einnahmen,
Betriebsmargen, Investitionsausgaben, Barmitteln, anderen Finanzkennzahlen,
erwarteten rechtlichen, schiedsverfahrenstechnischen, politischen,
regulatorischen oder klinischen Ergebnissen oder Praktiken, Kunden- und
Verschreibungsmustern oder -praktiken, Erstattungsaktivitäten und -ergebnissen,
Auswirkungen von Pandemien oder anderen weit verbreiteten Gesundheitsproblemen
auf unser Geschäft, Ergebnisse, Fortschritte und andere derartige Schätzungen
und Ergebnisse. Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und
Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von
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beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt
10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K.
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tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den von uns prognostizierten
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Produkten, durch das Umsatzwachstum bei kürzlich eingeführten Produkten, durch
den Wettbewerb mit anderen Produkten, einschließlich Biosimilars, durch
Schwierigkeiten oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte und
durch die globale Wirtschaftslage, einschließlich solcher, die sich aus
geopolitischen Beziehungen und staatlichen Maßnahmen ergeben, beeinflusst
werden. Darüber hinaus werden die Verkäufe unserer Produkte durch Preisdruck,
politische und öffentliche Kontrolle und Erstattungsrichtlinien beeinflusst, die
von Kostenträgern, einschließlich Regierungen, privaten Versicherungsplänen und
Managed-Care-Anbietern, auferlegt werden, und können von regulatorischen,
klinischen und leitlinienförmigen Entwicklungen sowie nationalen und
internationalen Trends in Richtung Managed Care und Kostendämpfung im
Gesundheitswesen beeinflusst werden. Darüber hinaus unterliegen unsere
Forschung, Tests, Preisgestaltung, Vermarktung und andere Aktivitäten einer
umfassenden Regulierung durch in- und ausländische staatliche
Regulierungsbehörden. Wir oder andere könnten Sicherheits-, Nebenwirkungs- oder
Herstellungsprobleme mit unseren Produkten, einschließlich unserer Geräte,
feststellen, nachdem sie auf dem Markt sind. Unser Geschäft kann durch
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Produkte und Technologien, jedoch kann der durch unsere Patente und
Patentanmeldungen gebotene Schutz von unseren Wettbewerbern angefochten, für
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führen einen erheblichen Teil unserer kommerziellen Produktionsaktivitäten an
einigen wichtigen Standorten durch, unter anderem in Puerto Rico, und sind für
einen Teil unserer Produktionsaktivitäten von Drittanbietern abhängig.
Einschränkungen in der Lieferkette könnten den Verkauf bestimmter aktueller
Produkte sowie die Entwicklung von Produktkandidaten beeinträchtigen. Ein
Ausbruch einer Krankheit oder eine ähnliche Bedrohung der öffentlichen
Gesundheit und die Bemühungen der Öffentlichkeit und der Regierungen, die
Ausbreitung einer solchen Krankheit einzudämmen, könnten erhebliche negative
Auswirkungen auf die Versorgung mit Materialien für unsere
Produktionstätigkeiten, den Vertrieb unserer Produkte, die Vermarktung unserer
Produktkandidaten und unsere klinischen Studien haben. Solche Ereignisse könnten
sich erheblich nachteilig auf unsere Produktentwicklung, Produktverkäufe,
Geschäfts- und Ertragslage auswirken. Wir sind auf die Zusammenarbeit mit
Dritten angewiesen, sowohl für die Entwicklung einiger unserer Produktkandidaten
als auch bei der Vermarktung und dem Vertrieb einiger unserer kommerziellen
Produkte. Darüber hinaus stehen wir bei vielen unserer vermarkteten Produkte
sowie bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte im Wettbewerb mit
anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten
oder die Entwicklung neuer Indikationen für bestehende Produkte kann nicht
garantiert werden, und der Übergang vom Konzept zum Produkt ist ungewiss.
Folglich kann nicht garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat oder
die Entwicklung einer neuen Indikation für ein bestehendes Produkt erfolgreich
sein und zu einem kommerziellen Produkt wird. Darüber hinaus werden einige
Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich
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mit uns. Die Entdeckung erheblicher Probleme mit einem Produkt, das einem
unserer Produkte ähnelt und eine ganze Produktklasse betrifft, könnte sich
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der Lage sein werden, die strategischen Vorteile, Synergien oder Chancen, die
sich aus der Horizon-Akquisition ergeben, zu realisieren, und es kann länger
dauern als erwartet, bis solche Vorteile, Synergien oder Möglichkeiten
realisiert werden. Es kann sein, dass wir Horizon nicht erfolgreich integrieren
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mehr kosten als erwartet. Ein Ausfall, ein Cyberangriff oder eine Verletzung der
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