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Verl (ots) - Die politische Debatte um die Rente spitzt sich zu - und zeigt vor
allem eines: Das System steht unter massivem Druck. Milliardenkosten, Streit
zwischen Regierung und Wirtschaft und immer größere Belastungen für die junge
Generation machen deutlich, dass die gesetzliche Rente allein kaum noch
ausreichen wird. Allein die Stabilisierung des Rentenniveaus könnte langfristig
dreistellige Milliardenbeträge kosten.
Die gesetzliche Rente wird immer mehr zur Basis - Vermögensaufbau passiert schon
längst nur außerhalb des Systems. Hier erfahren Sie, warum
Kapitalmarkt-Investments für viele zur Pflicht werden und wie man sein Geld an
der Börse strategisch so aufstellt, dass es langfristig echte Sicherheit bietet.
Die gesetzliche Rente stößt an ihre Grenzen
Das deutsche Rentensystem basiert auf dem Umlageverfahren: Die Beiträge der
heutigen Arbeitnehmer finanzieren die Renten der aktuellen Ruheständler. Dieses
Modell gerät jedoch zunehmend unter Druck. Die Menschen werden älter, beziehen
länger Rente und gleichzeitig kommen weniger junge Beitragszahler nach.
Hinzu kommt, dass die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer nun nach und nach
in den Ruhestand wechseln. Dadurch verschlechtert sich das Verhältnis von
Einzahlern und Rentenempfängern kontinuierlich. Die finanziellen
Herausforderungen wachsen, während grundlegende Reformen häufig aufgeschoben
werden. Die Folgen tragen oft die jüngeren Generationen.
Vor diesem Hintergrund dürfte die gesetzliche Rente künftig für viele Menschen
vor allem eine Grundabsicherung darstellen. Wer seinen Lebensstandard im Alter
erhalten möchte, wird zusätzlich privat vorsorgen müssen.
Wer früh startet, verschafft sich einen entscheidenden Vorteil
Beim langfristigen Vermögensaufbau spielt Zeit eine zentrale Rolle. Je früher
Anleger beginnen, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Erträge werden dabei
nicht entnommen, sondern erneut investiert und erwirtschaften ihrerseits weitere
Erträge.
Schon deshalb kann ein früher Start enorme Auswirkungen auf das spätere Vermögen
haben. Wer erst viele Jahre später mit dem Investieren beginnt, verzichtet
häufig auf einen erheblichen Teil der möglichen Rendite. Idealerweise wird
bereits in jungen Jahren regelmäßig investiert. Manche Eltern legen sogar direkt
nach der Geburt ihres Kindes einen Sparplan an. Denn je länger das Kapital
arbeiten kann, desto größer ist der langfristige Effekt.
Warum Nicht-Investieren zum Risiko werden kann
Viele Menschen meiden die Börse aus Angst vor Kurseinbrüchen. Tatsächlich
gehören Schwankungen zum Aktienmarkt dazu. Langfristig kann jedoch das
Nicht-Investieren das größere Risiko darstellen.
Der Grund dafür ist die Inflation. Geld auf dem Sparbuch verliert über die Jahre
kontinuierlich an Kaufkraft. Wer Vermögen für die nächsten 20, 30 oder 40 Jahre
aufbauen möchte, benötigt daher nicht nur Sicherheit, sondern vor allem einen
realen Wertzuwachs.
Zudem werden Kursschwankungen häufig mit Risiko verwechselt. Kurzfristig können
Aktienmärkte deutlich fallen. Historisch betrachtet folgten auf Krisen jedoch
immer wieder Erholungsphasen und neue Höchststände. Eine Aktie ist schließlich
kein Lottoschein, sondern ein Anteil an einem Unternehmen. Wer breit gestreut
investiert, beteiligt sich an Produktivität, Innovation, Unternehmensgewinnen
und dem weltweiten Wirtschaftswachstum.
So kann eine langfristige Strategie aussehen
Für viele Privatanleger bieten breit gestreute Aktien-ETFs einen einfachen
Zugang zum Kapitalmarkt. Weltweite Indizes wie der MSCI World ermöglichen eine
Beteiligung an Hunderten Unternehmen verschiedener Branchen und Regionen.
Dabei sollte die Anlagestruktur zum eigenen Alter passen. Jüngere Anleger können
aufgrund ihres langen Anlagehorizonts einen höheren Aktienanteil wählen. Als
grobe Orientierung wird häufig die Formel "100 minus Lebensalter" genannt. Der
errechnete Wert entspricht dabei dem prozentualen Aktienanteil im Portfolio. Der
verbleibende Anteil kann beispielsweise in Anleihen oder andere festverzinsliche
Anlagen investiert werden.
Diese Fehler machen viele Anleger
Ein häufiger Fehler besteht darin, bei der Altersvorsorge ausschließlich auf
Produkte mit Garantien zu setzen. Viele Deutsche bevorzugen klassische
Lebensversicherungen oder ähnliche Vorsorgelösungen. Solche Garantien
verursachen jedoch Kosten, die langfristig zulasten der Rendite gehen können.
Ebenso problematisch ist die Gleichsetzung von Aktien und Spekulation.
Langfristiges Investieren in breit gestreute ETFs unterscheidet sich grundlegend
von kurzfristigen Wetten auf einzelne Kursentwicklungen.
Darüber hinaus wird die Wirkung des Zinseszinseffekts oft unterschätzt. Wer
beispielsweise 250 Euro pro Monat über 40 Jahre bei einer durchschnittlichen
Rendite von zehn Prozent investiert, kann ein Vermögen von rund 1,4 Millionen
Euro aufbauen.
Was Anleger daraus ableiten können
Die Herausforderungen für das deutsche Rentensystem werden in den kommenden
Jahren voraussichtlich weiter zunehmen. Für viele Menschen wird die gesetzliche
Rente deshalb allein nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter
zu sichern. Umso wichtiger wird der private Vermögensaufbau. Wer früh beginnt,
breit streut und langfristig investiert bleibt, schafft bessere Voraussetzungen
für finanzielle Sicherheit im Ruhestand.
Über Mario Lüddemann:
Mario Lüddemann ist Geschäftsführer der Lüddemann Investments GmbH. Er hat 30
Jahre Berufserfahrung als Trader und bereits über 65.000 Transaktionen
durchgeführt. 2020 und 2021 wurde er als "Trader des Jahres" ausgezeichnet. Er
und sein Team bei Lüddemann Investments bieten Interessenten Weiterbildungen für
Investment oder Trading an. Sein Ziel: Vermögen selbstbestimmt und unabhängig
von Banken und Versicherungen aufzubauen. Mehr Informationen unter:
https://mariolueddemann.com/
Pressekontakt:
Lüddemann Investments GmbH
Geschäftsführer: Mario Lüddemann
E-Mail: mailto:info@mariolueddemann.com
Website: https://mariolueddemann.com/
Ruben Schäfer
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OTS: Lüddemann Investments GmbH
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