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Berlin (ots) -
- USA, Mexiko, Kanada: Fußball-WM erstmals in drei Ländern gleichzeitig
- Deutliche Preisunterschiede zwischen den Gastgeberländern
- Mexiko bietet deutschen Fans günstigstes Gesamtpaket
- XTB ist die Investment App, bei der Dein Geld für Dich arbeitet
Wenn am 14. Juni 2026 in Houston das erste Gruppenspiel der deutschen
Nationalmannschaft gegen Curaçao angepfiffen wird, beginnt nicht nur sportlich
ein außergewöhnliches Turnier. Die Fußball-WM 2026 ist die erste
Weltmeisterschaft, die gleichzeitig in drei Ländern ausgetragen wird: in den
USA, Kanada und Mexiko. Für Fans aus Deutschland eröffnet das eine größere
Auswahl bei der Reiseplanung - und gleichzeitig eine komplexere Kostenstruktur.
Denn wer Spiele live erleben will, bewegt sich nicht nur zwischen Stadien,
sondern auch zwischen drei Währungsräumen, Preisniveaus und Alltagsrealitäten.
Vielen Fans, die die WM vor Ort erleben wollen, stellt sich daher die Frage, wo
sie am meisten Fußball für ihr Geld bekommen. Der Beantwortung dieser Frage hat
sich eine jüngste Analyse des Online-Brokers XTB angenommen.
"Für Zuschauer entscheidet nicht der Flugpreis allein darüber, wie teuer die WM
wird, sondern auch die Summe aus Wechselkurs, Lebenshaltungskosten und lokalen
Gepflogenheiten wie Trinkgeld", erklärt XTB-Analyst Jens Klatt. Seine Auswertung
zeigt: Die Unterschiede zwischen den Gastgeberländern sind erheblich und
summieren sich schnell. Ein zentraler Faktor ist der Wechselkurs. Während der
Euro Ende April gegenüber dem US-Dollar (1,17 USD pro Euro) und dem Kanadischen
Dollar (1,60 CAD pro Euro) aktuell eher neutral bis leicht schwach ist, besitzt
er in Mexiko eine deutlich höhere Kaufkraft. Ein Euro entspricht zu diesem
Zeitpunkt rund 20,38 Mexikanischen Peso, was für europäische Reisende wie ein
eingebauter Preisnachlass wirkt. "Der Peso ist aus Sicht deutscher Fans klar der
größte Hebel", sagt Klatt. "Nahezu alle alltäglichen Ausgaben fallen in Mexiko
spürbar günstiger aus als in Nordamerika."
Von Flug bis Hotel: Kosten gehen auseinander
Die preislichen Unterschiede setzen sich bei den Reisekosten fort, auch wenn sie
auf den ersten Blick weniger offensichtlich sind. Flüge aus Deutschland bewegen
sich für alle drei Länder in einem ähnlichen Rahmen, typischerweise zwischen 550
und 950 Euro für Hin- und Rückreise. Doch vor Ort zeigt sich schnell, dass die
eigentlichen Kosten erst beginnen. Während der WM ist bei Unterkünften
(Hotel/Airbnb) mit massiven Aufschlägen zu rechnen, die je nach Spielort
zwischen 200 und 300 Prozent über dem Normalniveau liegen können. Dennoch bleibt
Mexiko auch unter diesen Bedingungen die günstigste Option. In Städten wie
Mexico City, Guadalajara oder Monterrey lassen sich selbst während des Turniers
vergleichsweise erschwingliche Unterkünfte finden, während Metropolen wie New
York City oder Los Angeles preislich in einer völlig anderen Liga spielen. Auch
das kanadische Toronto und Vancouver zählen zu den teureren Gastgeberstädten.
Interessanterweise sind es nicht nur die Unterkunftskosten, die den Unterschied
machen, sondern vor allem die Mobilität vor Ort, die das Gesamtbudget spürbar
beeinflusst. In den USA profitieren Fans von einem dichten Netz an
Inlandsflügen, die im Schnitt bei etwa 300 bis 400 US-Dollar pro Strecke liegen
- umgerechnet rund 250 bis 340 Euro - sowie von vergleichsweise günstigen
Spritpreisen von etwa 0,77 bis 0,85 Euro pro Liter. Das macht es relativ einfach
und planbar, mehrere Spielorte wie Houston und New York City miteinander zu
kombinieren.
In Kanada und Mexiko ist das Flugnetz deutlich weniger engmaschig und häufig
teurer, weshalb dort alternative Fortbewegungsmittel stärker ins Gewicht fallen.
Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Kostenvorteil bei Mietwagen in Mexiko: Dort
liegen die Preise inklusive Versicherung oft nur bei etwa 17 bis 45 Euro pro Tag
zuzüglich rund 9 Euro für die obligatorische Vollkaskoversicherung. In den USA
und Kanada fallen dagegen im Schnitt 50 bis 68 Euro pro Tag an. Bei den
Spritpreisen wiederum liegen Kanada und Mexiko mit etwa 0,95 bis 1,20 Euro pro
Liter über dem US-Niveau - aus deutscher Perspektive jedoch weiterhin moderat.
"Mexiko bietet den günstigsten Einstieg und Alltag, die USA haben die teuerste
Mobilität an der Küste, aber dafür dank günstiger Flüge die besten
Inlands-Optionen", so das Résumé von Analyst Jens Klatt.
Essen, Bier und Trinkgeld: Kosten summieren sich beim Alltag vor Ort
Am deutlichsten wird der Unterschied jedoch im Alltag. Essen, Trinken und
spontane Ausgaben summieren sich über mehrere Tage hinweg oft stärker als
einmalige Posten wie Flüge oder Tickets. Und genau hier zeigt sich Mexiko von
seiner stärksten Seite. "Beim täglichen Konsum ist Mexiko den USA und Kanada
klar überlegen", betont Klatt. "Das betrifft Restaurants genauso wie Bars oder
Streetfood." Während in Nordamerika für ein einfaches Essen schnell 17 Euro oder
mehr fällig werden, liegt das Preisniveau in Mexiko deutlich darunter. Ähnliches
gilt für Getränke, insbesondere Bier, das in Mexiko oft nur einen Bruchteil
dessen kostet, was Fans in den USA oder Kanada bezahlen: Für einen halben Liter
Bier vom Fass zahlen Urlauber in Mexiko zwischen 1,25 und 2,50 Euro, in Kanada
und USA hingegen um die fünf Euro.
Ein weiterer, oft unterschätzter Kostenfaktor ist die Trinkgeldkultur. In den
USA und Kanada sind 15 bis 20 Prozent nahezu obligatorisch und werden vielerorts
als fester Bestandteil des Einkommens betrachtet. Für Reisende bedeutet das,
dass jede Rechnung spürbar höher ausfällt, als sie auf den ersten Blick
erscheint. In Mexiko hingegen ist Trinkgeld im Bereich um die zehn Prozent zwar
üblich, aber weniger strikt geregelt. "Gerade über mehrere Tage hinweg kann
dieser Unterschied mehrere hundert Euro ausmachen", so Klatt. Ein zusätzlicher
Vorteil für reisende Fans ist die Zahlungsabwicklung: XTB bietet mit seinem
eWallet eine Multiwährungslösung, die US-Dollar, kanadische Dollar und
mexikanische Peso direkt unterstützt. Zahlungen können so ohne zusätzliche
Umrechnungen erfolgen, was Gebühren reduziert und die Kosten transparenter
macht, das ist besonders praktisch für alle, die mehrere WM-Spielorte in
verschiedenen Ländern kombinieren.
Gesamtbild: Wo sich die WM-Reise wirklich lohnt
Setzt man all diese Faktoren zusammen, ergibt sich ein klares Bild. Mexiko
bietet deutschen Fans das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis, Kanada
liegt im Mittelfeld, während die USA - insbesondere in den großen Küstenstädten
- das teuerste Pflaster darstellen. Gleichzeitig haben die USA strukturelle
Vorteile, etwa bei der Mobilität, die für Fans mit komplexeren Reiseplänen
relevant sein können. "Fußballfans, die mehrere Spiele besuchen wollen, können
mit der richtigen Planung erheblich sparen", sagt Jens Klatt. "Ein sinnvoller
Ansatz ist es, den Großteil der Zeit in Mexiko zu verbringen und gezielt
einzelne Spiele in den USA oder Kanada zu besuchen."
Allerdings findet diese Kostenanalyse nicht im luftleeren Raum statt. Die
geopolitische Lage, insbesondere der anhaltende Konflikt rund um den Iran, wirkt
sich bereits auf die globale Preisstruktur aus. Steigende Energiepreise
verteuern Flüge, erhöhen Transportkosten und treiben indirekt auch die Preise im
Tourismussektor. Für WM-Reisende bedeutet das, dass selbst gut geplante Budgets
unter Druck geraten können. "Geopolitische Entwicklungen sind ein wesentlicher
Unsicherheitsfaktor", erklärt Analyst Klatt. "Sie beeinflussen die gesamte
Reisekette, vom Flugticket bis zum Restaurantbesuch. Vor diesem Hintergrund
bleibt natürlich die kostengünstigste Alternative, die WM von zu Hause aus zu
verfolgen. Auch wenn es bei weitem nicht das Fußball-Feeling produzieren wird,
wie ein Spiel live im Stadion zu verfolgen".
Über XTB
Die XTB Investment App unterstützt Menschen weltweit dabei, ihr Geld smarter und
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ihre finanziellen Ziele. Mit der App können Anlegerinnen und Anleger in Aktien
und ETFs investieren, individuelle Investmentpläne erstellen und CFDs auf
Indizes, Währungen, Rohstoffe und Kryptowährungen handeln. Darüber hinaus bietet
XTB die Möglichkeit, Zinsen auf nicht investierte Gelder zu erhalten sowie
Online- und In-Store-Zahlungen und Geldabhebungen in mehreren Währungen über die
eWallet zu verwalten.
Die XTB App zählt zu den führenden Plattformen für Investments, Marktanalysen
und Finanzbildung. Nutzerinnen und Nutzer profitieren von einer umfangreichen
Mediathek mit Lernmaterialien, Videos, Webinaren und Kursen, die sie unabhängig
von ihrer Handelserfahrung dabei unterstützen, bessere Anlageentscheidungen zu
treffen. Der Kundenservice ist in 20 Sprachen verfügbar und steht an fünf Tagen
die Woche rund um die Uhr per E-Mail, Chat oder Telefon zur Verfügung. XTB
wurwde in Deutschland mehrfach ausgezeichnet, darunter Platz 1 bei der
Brokerwahl 2025 in der Kategorie CFD, das Handelsblatt-Urteil "Sehr gut" für den
ETF-Sparplan sowie Platz 1 als CFD-Broker 2024 bei Brokervergleich.de.
Mit 17 Büros weltweit - darunter einer Niederlassung in Berlin - beschäftigt XTB
mehr als 1.400 Mitarbeitende, von denen über 40 Prozent an der Weiterentwicklung
der hauseigenen Investment-Technologie arbeiten.
XTB wurde 2004 in Polen gegründet und ist ein technologieorientiertes
Unternehmen, das von mehreren Behörden weltweit reguliert wird, darunter die
polnische Finanzaufsichtsbehörde KNF, die Cyprus Securities and Exchange
Commission CYSEC und die UK Financial Conduct Authority FCA. Seit 2016 ist XTB
an der Warschauer Börse notiert (ISIN: PLXTRDM00011).
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