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Straubing (ots) - So macht man das als geübter Vorsitzender, wenn aus der Partei
Kritik geübt wird: Man lässt die Kritiker von anderen abmeiern, sendet aber
gleichzeitig das Signal "Ich habe verstanden" aus. (...) So regiert CSU-Chef
Markus Söder auf den kritischen "Pfingstbrief" seines Stellvertreters Manfred
Weber, der zu wenig Tiefgang und konzeptionelles Denken anmahnte und über
Social-Media-Klick-Aktivitäten der CSU-Führung her zog. Aus dem durchaus
reinigenden Gewitter im CSU-Vorstand kommen beide Seiten ohne Gesichtsverlust
Söder weiß: Er steht unter verstärkter Beobachtung, seit die vergangene
Kommunalwahl auch wieder nicht so ausgegangen ist, wie man sich das in der CSU
erhofft hatte. Die Nervosität wird mit zunehmender Nähe des Wahltermins 2028
zunehmen.
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