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Frankfurt am Main (ots) -
- Ein Bericht des KIT-Instituts zeigt: Teilnehmende Haushalte steigerten ihre
Kakaoerträge um 4 %, während sie bei Haushalten der Vergleichsgruppe um 16 %
zurückgingen.
- Der Anteil der als "empowered"(1) eingestuften Frauen stieg gegenüber 2022 um
114 %.
- Die teilnehmenden Haushalte verzeichneten einen Anstieg ihres Einkommens um
190 %, insbesondere durch deutlich höhere Umsätze aus dem Kakaoanbau.
- Die Ergebnisse zeigen weiteres Entwicklungspotenzial, insbesondere bei
Einkommensdiversifizierung und langfristigen Bildungsergebnissen, und liefern
wichtige Impulse für die nächste Programmphase.
Ein neuer, unabhängiger Bericht des KIT-Instituts zeigt, dass der Nestlé Income
Accelerator weiterhin messbare Fortschritte bei der Produktivität, der Stärkung
von Frauen, dem Einkommen aus dem Kakaoanbau und der Resilienz der Haushalte
erzielt. Die Bewertung umfasst rund 2.000 teilnehmende Haushalte in Côte
d'Ivoire, die seit dem Programmstart 2022 in der Skalierungsphase analysiert
wurden.
Der Bericht zeigt: Teilnehmende Kakaobauernhaushalte konnten ihre Erträge um 4 %
(in Kilogramm pro Hektar) steigern, während diese bei Haushalten der
Vergleichsgruppe um 16 % sanken. Das entspricht einem Vorsprung von 20
Prozentpunkten für die am Programm teilnehmenden Haushalte. In der besonders
herausfordernden Saison 2024/2025 produzierten sie im Schnitt 2.116 Kilogramm
Kakao, rund 500 Kilogramm mehr als vergleichbare Haushalte. Das unterstreicht
die höhere Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft gegenüber extremen
Wetterbedingungen und volatilen Märkten.
Zudem stieg der Anteil der als "empowered" eingestuften Frauen um 114 %
gegenüber 2022 und lag damit um 66 Prozentpunkte über vergleichbaren Gruppen.
Die Beteiligung von Frauen an lokalen Spar- und Kreditgemeinschaften (Village
Savings and Loans Associations) erhöhte sich um 23 Prozentpunkte. Gleichzeitig
sank die Ernährungsunsicherheit um 8 Prozentpunkte, während sich
Ernährungsvielfalt sowie der Besitz produktiver Vermögenswerte verbesserten.
Integrierter Ansatz stärkt Einkommen und Resilienz der Haushalte
Laut KIT-Bericht trägt der ganzheitliche Ansatz des Programms maßgeblich zu
diesen Ergebnissen bei. Das Programm verbindet Unterstützung für
landwirtschaftliche Maßnahmen, gezielte Unterstützung der Haushalte und
Geldtransfers, die an konkrete Maßnahmen geknüpft sind. Teilnehmende Haushalte
wenden verstärkt gute landwirtschaftliche Praktiken an, Frauen sind außerdem
intensiver in finanzielle Entscheidungen eingebunden. Dies steigerte sowohl die
Produktivität als auch das Einkommen. Gleichzeitig verbesserte sich die
Resilienz der Haushalte. Teilnehmende Haushalte steigerten zudem ihre
Ersparnisse - um 272 Prozentpunkte mehr als die Vergleichsgruppe.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Einkommensdiversifizierung. Der
Bericht zeigte bislang keinen signifikanten Anstieg in diesem Bereich, jedoch
wurden wichtige Grundlagen geschaffen, um alternative Einkommensquellen künftig
auszubauen. Diese sind entscheidend, um Haushalte langfristig widerstandsfähiger
zu machen und ihre Abhängigkeit von Marktschwankungen zu verringern - etwa
angesichts der jüngsten Volatilität der Kakaopreise und Veränderungen bei den
Erzeugerpreisen.
Insgesamt stieg das Kakaoeinkommen der teilnehmenden Haushalte um 190 %, vor
allem durch deutlich gestiegene Umsätze. Zudem verbesserte sich die
Zuverlässigkeit der Auszahlungen aus den Geldtransfers an die
Kakaobauernfamilien.
"Diese Ergebnisse bestätigen unseren Ansatz, Kakaobauernfamilien in Westafrika
dabei zu unterstützen, ein existenzsicherndes Einkommen zu erreichen", sagt
Stéphane Detaille, Head of ESG der Strategic Business Unit Confectionery &
Snacking bei Nestlé. "Sie zeigen, wie entscheidend es ist, gute
landwirtschaftliche Praktiken zu fördern, die Rolle der Frauen zu stärken und
die Resilienz der Haushalte zu erhöhen. All diese Aspekte müsse Hand in Hand
gehen, um langfristige Wirkung zu erzielen. Gleichzeitig machen sie deutlich, wo
wir als Nächstes ansetzen müssen, insbesondere bei Einkommensdiversifizierung
und beim Schutz vor zukünftigen Risiken, während wir das Programm auf weitere
Kakaobauernfamilien ausweiten."
Nächste Phase: Vertiefte Analyse und stärkere Branchenkooperation
In den kommenden zwölf Monaten wird das KIT-Institut die Treiber für
Ertragssteigerungen, die Einführung regenerativer Anbaumethoden, die
Einkommensdiversifizierung sowie den Schulbesuch genauer analysieren. Die
Erkenntnisse fließen in die nächste Programmphase ein und sollen dazu beitragen,
die Wirkung langfristig weiter zu erhöhen.
Die Bewertung der Ergebnisse basiert auf vier Erhebungsrunden zwischen 2022 und
2025. Sie vergleicht teilnehmende Haushalte mit ähnlichen Haushalten in
vergleichbaren Kooperativen, die andere Nachhaltigkeitsprogramme nutzen. Dabei
werden auch Faktoren wie Klimavolatilität, Krankheitsdruck, steigende
Produktionskosten und strukturelle Veränderungen im Kakaosektor berücksichtigt.
Nestlé baut das Programm weiter aus und entwickelt es kontinuierlich weiter.
Dazu gehört auch die Mitgründung der TogetherCocoa Foundation (https://www.nestl
e.com/media/news/togethercocoa-foundation-supply-chain-farming) . Sie soll die
branchenweite Zusammenarbeit stärken und dazu beitragen, die Einkommenslücke zu
schließen und die Resilienz der Kakaolieferkette zu verbessern. Nestlé baut sein
Engagement in der Stiftung weiter aus und skaliert die Aktivitäten weiter.
(1) Der Women Empowerment Index (WEI) umfasst drei Dimensionen: Zugang zu
Ressourcen, Beteiligung an Entscheidungsprozessen im Haushalt und Zugang zu
einem unterstützenden Umfeld, gemessen anhand der Zugehörigkeit zu Gruppen.
Eine Zusammenfassung des Berichts finden Sie hier (https://www.nestle.com/sites/
default/files/2026-06/income-accelerator-program-progress-report-summary-2026.pd
f) .
Der vollständige Bericht des KIT-Instituts ist hier
(https://www.kit.nl/institute/project/nestle-income-accelerator-programme-iap/)
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Pressekontakt:
Isabella Grünberger
Tel.: 069 / 6671 2389
E-Mail: mailto:Isabella.Gruenberger@de.nestle.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/34093/6296033
OTS: Nestlé Deutschland AG
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