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Osnabrück (ots) - Premiere und Rekordwert für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt
(DBU): Erstmals seit Gründung vor mehr als 30 Jahren hat das Stiftungskapital
drei Milliarden Euro (https://www.dbu.de/app/uploads/dbu-media-2025-vorwort-jb20
25-verwaltung-finanzen.pdf) erreicht. "Die Zahlen zeigen: Die Stiftung hat gut
und verantwortlich gewirtschaftet", so DBU-Generalsekretär Alexander Bonde heute
(Mittwoch) zur Finanzbilanz 2025 auf der digitalen Jahrespressekonferenz.
Seit Beginn der Fördertätigkeit rund 2,2 Milliarden Euro für mehr als 11.500
Umweltschutzprojekte
Das vergangene Jahr schlägt noch in anderer Hinsicht positiv zu Buche: Die
Fördersumme in Höhe von 57,6 Millionen Euro bedeutet im Vergleich zum Vorjahr
(52,9 Millionen Euro) eine deutliche Steigerung. Die privatrechtliche Stiftung
DBU versteht sich als unabhängig und parteipolitisch neutral und verfügte bei
ihrer Gründung 1990 über ein Kapitalvolumen von umgerechnet 1,29 Milliarden
Euro. Seitdem ist nach Bondes Worten nicht nur das Stiftungskapital stetig
ausgebaut worden. "Zudem sind in dieser Zeit ungefähr 2,2 Milliarden Euro für
mehr als 11.500 innovative Umweltprojekte geflossen - vor allem an
mittelständische Unternehmen und Startups", so der DBU-Generalsekretär. Mit der
Zustiftung von 400 Millionen Euro durch den Bund für das neue Förderthema
"Meeresnaturschutzfonds" (https://www.dbu.de/foerderung/projektfoerderung/foerde
rthemen/meeresnaturschutzfonds/) habe die Stiftung für 2026 überdies das
jährlich angestrebte Fördervolumen um zehn Millionen Euro auf 60 bis 70
Millionen Euro gesteigert. "Die DBU ist damit finanziell solide aufgestellt und
bleibt auch künftig ein verlässlicher Förderpartner für den Mittelstand," so
Bonde. Besonderes Augenmerk der DBU bleibe es, "mit kluger Innovationsförderung
die wirtschaftsstarke deutsche GreenTech
(https://www.dbu.de/news/mehrheit-der-deutschen-will-mehr-tempo-bei-greentech/)
-Branche zu unterstützen und mit wirtschaftlichem Erfolg den Umweltschutz
voranzubringen". Der DBU-Generalsekretär weiter: "Mit funktionierenden
Geschäftsmodellen und technischen Entwicklungen fördern wir unter anderem
konkret den Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt."
DBU hat die Erträge im vergangenen Jahr erneut gesteigert
Nach Angaben von DBU-Finanzchef Michael Dittrich hat die Stiftung ihre Erträge
im vergangenen Jahr erneut deutlich gesteigert. Sie erzielte etwa 129 Millionen
Euro aus ihrer Vermögensverwaltung, weit mehr als noch im Vorjahr mit rund 106
Millionen Euro. Dittrich: "Dazu beigetragen haben neben dem durch die Zustiftung
höheren Kapital auch die Aktien, die sich 2025 positiv entwickelt haben."
Insgesamt seien die Kapitalmärkte angesichts zahlreicher geopolitischer
Konflikte und Krisenherde erstaunlich stabil, so Dittrich. Insgesamt dominiert
laut Dittrich dennoch ein Szenario, "in dem die Stiftung an den Kapitalmärkten
aktuell eher vorsichtig agiert".
Inflationsbereinigter Kapitalerhalt weiter gewährleistet
Neben stabilen Fördermitteln ist das zweite übergeordnete Stiftungsziel der
reale, also inflationsbereinigte Erhalt des Stiftungskapitals. "Das habe wir
erneut geschafft", so Dittrich. So konnten nach seinen Angaben 68 Millionen Euro
(im Vorjahr 56 Millionen Euro) dem sogenannten sonstigen Stiftungskapital
übertragen werden, wodurch die Inflationsrate des Jahres 2025 mit 2,2 Prozent
vollständig kompensiert wurde. Ähnliche Hoffnungen für das laufende Jahr dämpfte
der DBU-Finanzschef ein wenig: "Es wird schwierig, ein solches Ziel auch 2026
aus den laufenden Erträgen zu erreichen. Denn wir steuern gegenwärtig auf eine
Inflationsrate von rund drei Prozent zu." Die DBU bilde daher seit vielen Jahren
konsequent Rücklagen für den realen Kapitalerhalt "und konnte dadurch ihre
Finanzkraft über die vergangenen 35 Jahre in vollem Umfang bewahren".
Anstieg der stillen Reserven in den Wertpapieren der DBU
Insbesondere infolge der höheren Aktienkurse sind die sogenannten stillen
Reserven in den Wertpapieren der Stiftung auf 327,9 Millionen Euro (Vorjahr:
279,9 Millionen Euro) angestiegen. Stille Reserven entstehen aus dem Unterschied
zwischen dem Anschaffungswert eines Wertpapiers und dem aktuellen Börsenwert.
Steigt nach Ankauf einer Aktie der Kurs, so steht das Papier mit dem niedrigeren
Anschaffungskurs in den Büchern und erst bei einem Verkauf wird die Differenz
zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs als Ertrag wirksam.
Zuwachs bei nachhaltigen Kapitalanlagen
Im Bereich der nachhaltigen Kapitalanlagen hat die Deutsche Bundesstiftung
Umwelt ihr Engagement weiter ausgebaut. So stiegen die Investitionen in Green
Bonds , also Anleihen zur Finanzierung nachhaltiger Projekte, im Vergleich zum
Vorjahr mit 320 Millionen Euro deutlich auf 417 Millionen Euro. Das Engagement
bei erneuerbaren Energien blieb derweil mit 204 Millionen Euro unverändert. Das
Interesse an Investments in erneuerbare Energien bei Investoren steigt nach
Dittrichs Worten wieder an. Grund sei, dass die Widerstandsfähigkeit einer
Volkswirtschaft nach dem Irankrieg neu bewertet werde. Dittrich: "Entscheidend
sind nicht nur die Kosten, sondern auch die Sicherheit der Energieversorgung."
Der digitale DBU-Jahresbericht unter https://www.dbu.de/themen-jb2025 .
Aufgelistet sind dort auch die 2025 seitens der DBU geförderten Projekte
(https://www.dbu.de/statistik-jb2025) . Die JPK als Aufzeichnung :
https://www.dbu.de/youtubejahrespk2026
Pressekontakt:
Klaus Jongebloed
- Pressesprecher -
Kontakt DBU
An der Bornau 2
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OTS: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
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