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DBU-Stiftungskapital erstmals drei Milliarden Euro/Finanzbilanz 2025 - Digitale Jahrespressekonferenz

17.06.2026 13:37 Uhr Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Osnabrück (ots) - Premiere und Rekordwert für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU): Erstmals seit Gründung vor mehr als 30 Jahren hat das Stiftungskapital drei Milliarden Euro (https://www.dbu.de/app/uploads/dbu-media-2025-vorwort-jb20 25-verwaltung-finanzen.pdf) erreicht. "Die Zahlen zeigen: Die Stiftung hat gut und verantwortlich gewirtschaftet", so DBU-Generalsekretär Alexander Bonde heute (Mittwoch) zur Finanzbilanz 2025 auf der digitalen Jahrespressekonferenz.

Seit Beginn der Fördertätigkeit rund 2,2 Milliarden Euro für mehr als 11.500 Umweltschutzprojekte

Das vergangene Jahr schlägt noch in anderer Hinsicht positiv zu Buche: Die Fördersumme in Höhe von 57,6 Millionen Euro bedeutet im Vergleich zum Vorjahr (52,9 Millionen Euro) eine deutliche Steigerung. Die privatrechtliche Stiftung DBU versteht sich als unabhängig und parteipolitisch neutral und verfügte bei ihrer Gründung 1990 über ein Kapitalvolumen von umgerechnet 1,29 Milliarden Euro. Seitdem ist nach Bondes Worten nicht nur das Stiftungskapital stetig ausgebaut worden. "Zudem sind in dieser Zeit ungefähr 2,2 Milliarden Euro für mehr als 11.500 innovative Umweltprojekte geflossen - vor allem an mittelständische Unternehmen und Startups", so der DBU-Generalsekretär. Mit der Zustiftung von 400 Millionen Euro durch den Bund für das neue Förderthema "Meeresnaturschutzfonds" (https://www.dbu.de/foerderung/projektfoerderung/foerde rthemen/meeresnaturschutzfonds/) habe die Stiftung für 2026 überdies das jährlich angestrebte Fördervolumen um zehn Millionen Euro auf 60 bis 70 Millionen Euro gesteigert. "Die DBU ist damit finanziell solide aufgestellt und bleibt auch künftig ein verlässlicher Förderpartner für den Mittelstand," so Bonde. Besonderes Augenmerk der DBU bleibe es, "mit kluger Innovationsförderung die wirtschaftsstarke deutsche GreenTech (https://www.dbu.de/news/mehrheit-der-deutschen-will-mehr-tempo-bei-greentech/) -Branche zu unterstützen und mit wirtschaftlichem Erfolg den Umweltschutz voranzubringen". Der DBU-Generalsekretär weiter: "Mit funktionierenden Geschäftsmodellen und technischen Entwicklungen fördern wir unter anderem konkret den Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt."

DBU hat die Erträge im vergangenen Jahr erneut gesteigert

Nach Angaben von DBU-Finanzchef Michael Dittrich hat die Stiftung ihre Erträge im vergangenen Jahr erneut deutlich gesteigert. Sie erzielte etwa 129 Millionen Euro aus ihrer Vermögensverwaltung, weit mehr als noch im Vorjahr mit rund 106 Millionen Euro. Dittrich: "Dazu beigetragen haben neben dem durch die Zustiftung höheren Kapital auch die Aktien, die sich 2025 positiv entwickelt haben." Insgesamt seien die Kapitalmärkte angesichts zahlreicher geopolitischer Konflikte und Krisenherde erstaunlich stabil, so Dittrich. Insgesamt dominiert laut Dittrich dennoch ein Szenario, "in dem die Stiftung an den Kapitalmärkten aktuell eher vorsichtig agiert".

Inflationsbereinigter Kapitalerhalt weiter gewährleistet

Neben stabilen Fördermitteln ist das zweite übergeordnete Stiftungsziel der reale, also inflationsbereinigte Erhalt des Stiftungskapitals. "Das habe wir erneut geschafft", so Dittrich. So konnten nach seinen Angaben 68 Millionen Euro (im Vorjahr 56 Millionen Euro) dem sogenannten sonstigen Stiftungskapital übertragen werden, wodurch die Inflationsrate des Jahres 2025 mit 2,2 Prozent vollständig kompensiert wurde. Ähnliche Hoffnungen für das laufende Jahr dämpfte der DBU-Finanzschef ein wenig: "Es wird schwierig, ein solches Ziel auch 2026 aus den laufenden Erträgen zu erreichen. Denn wir steuern gegenwärtig auf eine Inflationsrate von rund drei Prozent zu." Die DBU bilde daher seit vielen Jahren konsequent Rücklagen für den realen Kapitalerhalt "und konnte dadurch ihre Finanzkraft über die vergangenen 35 Jahre in vollem Umfang bewahren".

Anstieg der stillen Reserven in den Wertpapieren der DBU

Insbesondere infolge der höheren Aktienkurse sind die sogenannten stillen Reserven in den Wertpapieren der Stiftung auf 327,9 Millionen Euro (Vorjahr: 279,9 Millionen Euro) angestiegen. Stille Reserven entstehen aus dem Unterschied zwischen dem Anschaffungswert eines Wertpapiers und dem aktuellen Börsenwert. Steigt nach Ankauf einer Aktie der Kurs, so steht das Papier mit dem niedrigeren Anschaffungskurs in den Büchern und erst bei einem Verkauf wird die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs als Ertrag wirksam.

Zuwachs bei nachhaltigen Kapitalanlagen

Im Bereich der nachhaltigen Kapitalanlagen hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ihr Engagement weiter ausgebaut. So stiegen die Investitionen in Green Bonds , also Anleihen zur Finanzierung nachhaltiger Projekte, im Vergleich zum Vorjahr mit 320 Millionen Euro deutlich auf 417 Millionen Euro. Das Engagement bei erneuerbaren Energien blieb derweil mit 204 Millionen Euro unverändert. Das Interesse an Investments in erneuerbare Energien bei Investoren steigt nach Dittrichs Worten wieder an. Grund sei, dass die Widerstandsfähigkeit einer Volkswirtschaft nach dem Irankrieg neu bewertet werde. Dittrich: "Entscheidend sind nicht nur die Kosten, sondern auch die Sicherheit der Energieversorgung."

Der digitale DBU-Jahresbericht unter https://www.dbu.de/themen-jb2025 . Aufgelistet sind dort auch die 2025 seitens der DBU geförderten Projekte (https://www.dbu.de/statistik-jb2025) . Die JPK als Aufzeichnung : https://www.dbu.de/youtubejahrespk2026

Pressekontakt:

Klaus Jongebloed - Pressesprecher -

Kontakt DBU An der Bornau 2 49090 Osnabrück 0541|9633-521 0171|3812888 mailto:presse@dbu.de http://www.dbu.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6908/6296227 OTS: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
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