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Frankfurt (ots) - Schon bevor Kinder ihren zweiten Geburtstag feiern, lassen
sich bei ihnen Unterschiede in der sprachlichen und sozialen Entwicklung im
Vergleich zu Gleichaltrigen deutlich erkennen. Studien zeigen übereinstimmend,
dass diese Ungleichheiten bis zur Einschulung wachsen und dann weitgehend
unverändert bis ans Ende der Schullaufbahn bestehen bleiben. Daraus folgt: Die
gezielte Förderung muss weit vor dem Einschulungstermin ansetzen. Spätestens
beim Eintritt in den Kindergarten. Und der sollte besser mit drei als mit fünf
Lebensjahren erfolgen. Ein Blick in die Bundesländer zeigt, dass die Signale von
abnehmenden sprachlichen, numerischen, motorischen und sozialen Fähigkeiten, die
in weiten Teilen der Schülerschaft bestehen, gehört und gesehen worden sind. Und
doch: Es genügt nicht, Kinder erst dann zu fördern, wenn sie vor der Einschulung
stehen.
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