|
Redwood City, USA (ots) - Trotz der Abschaltung des AudiA6 Krypto-Marktplatzes
durch die Strafverfolgungsbehörden von Europol (https://www.europol.europa.eu/me
dia-press/newsroom/news/ransomware-gangs-cut-eur-336-million-audia6-crypto-laund
ering-pipeline) im Juni bleibt die Ransomware-Bedrohungslage nach Einschätzung
der Sicherheitsexperten von Check Point Software Technologies hoch.
Allein im Monat Mai 2026 wurden weltweit 698 Ransomware-Angriffe öffentlich
gemeldet, ein Anstieg von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit der
stärkste jährliche Zuwachs des laufenden Jahres. Der Anstieg erstreckte sich
über alle Regionen: Asien verzeichnete ein Plus von 119 Prozent, EMEA von 40
Prozent und beide amerikanischen Kontinente von 39 Prozent. Dies war keine
isolierte Entwicklung innerhalb einer Region oder das Werk einer
Ransomware-Gruppe, sondern ein großflächig beobachtbarer Trend.
Unternehmensdienstleistungen trugen mit 35 Prozent aller Ransomware-Opfer die
Hauptlast und verzeichneten einen Anstieg von 359 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Konsumgüter und Dienstleistungen stiegen um 223 Prozent, industrielle Fertigung
um 50 Prozent.
Omer Dembinsky, Data Research Manager bei Check Point Research erklärt :
"Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Ransomware und der beschleunigten
Einführung von GenAI in Unternehmen müssen Organisationen davon ausgehen, dass
sie ständig Gefahren ausgesetzt sind."
Zu den aktivsten Gruppen zählen demnach Qilin , The Gentlemen und DragonForce.
Qilin führte mit 14 Prozent der veröffentlichten Angriffe und setzte seine
Expansion nach dem Rückzug von RansomHub fort. Die Gruppe hat ihre aggressive
Rekrutierung von Affiliates seit Anfang 2025 intensiviert und das Volumen der
Opferlistungen auf ihrer Datenleck-Seite erheblich gesteigert.
The Gentlemen waren verantwortlich für zehn Prozent der Angriffe. In weniger als
einem Jahr haben sie sich zu einer der weltweit aktivsten Ransomware-Bedrohungen
entwickelt.
DragonForce stieg mit acht Prozent der Angriffe auf den dritten Platz. Die
RaaS-Gruppe operiert nach einem Kartellmodell und hat ehemalige
RansomHub-Affiliates aufgenommen sowie aufsehenerregende Angriffe auf große
britische Einzelhändler durchgeführt.
Pressekontakt:
Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG
Auf der Eierwiese 1
82031 Grünwald
Tel.: 089 74747058-0
mailto:info@kafka-kommunikation.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/14890/6297898
OTS: Check Point Software Technologies Ltd.
|