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Düsseldorf. (ots) - Die Grünen in NRW wollen die finanzielle Situation von
berufstätigen Eltern nach der Geburt mit einer "Familienstartzeit" verbessern.
"Die Familienstartzeit ermöglicht Eltern den gemeinsamen Start ins Familienleben
bei voller Lohnfortzahlung", sagte Tim Achtermeyer, Co-Vorsitzender der
NRW-Grünen, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). In der Elternzeit gebe
es bislang deutlich weniger Geld.
Das maximale Basiselterngeld in Deutschland liegt derzeit bei 1800 Euro pro
Monat. "Angesichts steigender Mieten und Lebenskosten kann es sich da nicht jede
Familie leisten, dass beide Elternteile für längere Zeit zu Hause bleiben",
sagte der Politiker aus Bonn. "Mit der Familienstartzeit können beide
Elternteile in der ersten Zeit nach der Geburt für ihr Kind da sein - ohne sich
finanzielle Gedanken machen zu müssen", erklärte Achtermeyer. Das stärke
Familien, entlaste Mütter und ermögliche "beiden Eltern einen gemeinsamen Start
ins Familienleben". Ein Antrag zur Einführung der Familienstartzeit soll am
Wochenende bei der Landesdelegiertenkonferenz der NRW-Grünen in Troisdorf
beschlossen werden.
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