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Straubing (ots) - Weil Keir Starmer keine mitreißende Vision lieferte, wurde er
in kürzester Zeit zur Projektionsfläche für die ungelösten Probleme des Landes.
Andy Burnham ist in dieser Hinsicht derzeit noch das genaue Gegenteil. Zwar
wissen die Menschen auch bei ihm bisher nicht genau, wofür er eigentlich steht,
doch derzeit projizieren sie alles Gute auf ihn. Er soll nun liefern, was
Starmer versprochen, aber nie gehalten hat. Optimisten sagen, Burnham könne
Labour vielleicht retten, gerade weil er so populär ist. Skeptiker glauben
dagegen, er werde am Ende umso tiefer stürzen, weil er die gigantischen
Erwartungen unmöglich erfüllen kann. So oder so: Wird Burnham der neue
Premierminister, wird er liefern müssen. Und das wird alles andere als leicht.
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