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Wiesbaden (ots) - Angesichts der aktuellen Debatte über die Reform des
Rentensystems weist das Statistische Bundesamt (Destatis) auf seine Sonderseite
zum Thema Rente (www.destatis.de/rente) hin. Dort sind relevante Daten zu den
Bereichen Demografie, Erwerbstätigkeit, Einkommen und Staatshaushalt gebündelt,
unter anderem mit diesen Inhalten:
Die Lebenserwartung steigt aktuell wieder
Die Lebenserwartung bei Geburt ist in Deutschland über Jahrzehnte hinweg nahezu
kontinuierlich angestiegen. Seit etwa 2010 nimmt die Lebenserwartung allerdings
weniger stark zu als in den vorangegangenen Jahrzehnten. Im Zuge der
Coronapandemie kam es ab 2020 für drei Jahre in Folge zu einem leichten
Rückgang. In den Jahren 2023 und 2024 ist die Lebenserwartung wieder deutlich
angestiegen. Das Vor-Corona-Niveau wurde dadurch wieder erreicht.
Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig
Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig als früher. 2025 waren nach
Erstergebnissen des Mikrozensus 19,9 % der 67-Jährigen erwerbstätig, 2015 lag
die Quote in der Altersgruppe bei 13,3 %. Nach wie vor gehen viele vorzeitig in
den Ruhestand: 2025 waren 60,9 % der 63-Jährigen erwerbstätig. Allerdings ist
die Quote in der Altersgruppe gestiegen: 2015 lag sie noch bei 38,9 %. Die
Gründe für einen vorzeitigen Renteneintritt sind vielfältig und reichen von
gesundheitlichen Einschränkungen über versicherungsrechtliche Besonderheiten wie
langjährige Beitragszahlungen oder Frühverrentungsangebote von Unternehmen bis
hin zum Wunsch nach mehr Freizeit.
Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre nimmt zu
Am 1. Januar 2025 gab es nach dem deutschen Beamten- und
Soldatenversorgungsrecht rund 1,4 Millionen Pensionärinnen und Pensionäre des
öffentlichen Dienstes. Zusätzlich bezogen rund 382 100 Hinterbliebene wie Witwen
und Witwer oder Waisen Versorgungsleistungen. Das entspricht einem Zuwachs von
17,7 % beziehungsweise 0,1 % im Vergleich zum 1. Januar 2015. Damals waren es
noch rund 1,2 Millionen Pensionärinnen und Pensionäre sowie rund 381 800
Hinterbliebene mit Versorgungsleistungen.
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
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OTS: Statistisches Bundesamt
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