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Wiesbaden (ots) - Ein Funke reicht: Zigarette, Grill oder Lagerfeuer zählen zu
den häufigsten Ursachen für Waldbrände. Ebenfalls gefährlich ist, wenn Autos mit
heißem Auspuff auf trockenem Waldboden abgestellt werden. Besonders bei
anhaltender Trockenheit breiten sich Feuer oft rasend schnell aus. Das
Infocenter der R+V Versicherung rät deshalb, bei Spaziergängen und Wanderungen
im Wald wachsam zu sein.
Die Fläche von 470 Fußballfeldern: So viel Wald ist in Deutschland im Jahr 2024
verbrannt. Insgesamt 563 Waldbrände wurden gezählt. Und: Mit dem Klimawandel
steigt die Waldbrandgefahr. Dieses Risiko unterschätzen Spaziergänger häufig.
"Wer einen Ausflug plant, informiert sich am besten vorab über gefährdete
Gebiete", rät Torge Brüning, Brandschutzexperte bei der R+V Versicherung. Der
Waldbrand-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes zeigt täglich an, wie hoch
das Risiko den einzelnen Regionen ist. Je nach Situation sollte man dann auf
öffentlichen Wegen bleiben. Manchmal sperren die Behörden auch ganze
Waldabschnitte. "Bei hohen Warnstufen ist es sinnvoll, Wanderungen zu
verschieben und gefährdete Gebiete zu meiden", so der R+V-Experte weiter.
Warnzeichen erkennen
Oft beginnt ein Waldbrand zunächst unbemerkt am Boden: Trockenes Gras, Laub und
Unterholz entzünden sich zuerst. Warnzeichen können ungewöhnlicher Rauchgeruch,
feiner Rauch zwischen den Bäumen oder knisternde Geräusche sein. Wer einen Brand
entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr unter 112 alarmieren und den Ort möglichst
genau beschreiben. Orientierung bieten sogenannte Rettungspunkte - grüne
Schilder mit Nummern an Bäumen oder Pfosten. Auch markante Weggabelungen, Hütten
oder Felsen helfen den Einsatzkräften bei der Suche. "Dabei ist es wichtig,
schnell und besonnen zu reagieren. Man darf sich nicht selbst in Gefahr
bringen", betont Torge Brüning. Und im günstigsten Fall hilft man, einen
größeren Brand zu verhindern.
Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
- Den Gefahrenbereich sofort verlassen: möglichst seitlich zur Windrichtung, um
nicht in die Ausbreitungsrichtung des Feuers zu geraten. Freie Flächen mit
wenig Bäumen und Unterholz sind sicherer als dicht bewachsene Bereiche.
- Umgekippte Leitkegel der Feuerwehr niemals aufstellen oder verändern: Die
Einsatzkräfte nutzen sie an Kreuzungen und Waldwegen zur Orientierung für
nachrückende Fahrzeuge. Die Spitze zeigt dabei die Fahrtrichtung an.
- Die Warn-Apps NINA und Katwarn informieren über aktuelle Gefahrenlagen und
Sperrungen.
Pressekontakt:
R+V-Infocenter
06172/9022-131
mailto:ruv-infocenter@arts-others.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/63400/6300144
OTS: R+V Infocenter
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