Seite zu Favoriten hinzufügen / Link zu ihrer Webseite einrichten 

Deutschland

Top-News



Haypp Group weist pauschale Krebswarnungen des Bundesdrogenbeauftragten zu Nikotinbeuteln zurück

23.06.2026 16:05 Uhr Haypp

Berlin/Stockholm (ots) - Die Haypp Group, ein führender globaler Händler für tabakfreie Nikotinprodukte, nimmt Stellung zu den im Interview mit Web.de von Hendrik Streeck (CDU) getätigten Äußerungen über das Gefahrenprofil von Nikotinbeuteln. Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung hatte behauptet, Studien legten ein "erhöhtes Risiko für diverse Krebsarten" durch Nikotinbeutel nahe. Diese Darstellung widerspricht jedoch zentralen Erkenntnissen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der epidemiologischen Datenlage in Europa.

BfR bestätigt: Schadstoffprofil vergleichbar mit medizinischen Ersatzprodukten

Entgegen der pauschalen Warnung vor Krebserkrankungen stuft das BfR in seiner gesundheitlichen Bewertung (https://www.bfr.bund.de/cm/343/gesundheitliche-bewer tung-von-nikotinbeuteln-nikotinpouches.pdf) den Umstieg von der Zigarette auf Nikotinbeutel explizit als Reduzierung des gesundheitlichen Risikos ein. Analysen zeigen, dass Nikotinbeutel außer Nikotin oft keine weiteren gesundheitlich bedenklichen Stoffe enthalten oder lediglich Spuren von tabakspezifischen Nitrosaminen (TSNA) aufweisen.

Markus Lindblad, Head of Legal der Haypp Group, kommentiert: " Es ist bedauerlich, dass der Bundesdrogenbeauftragte die wissenschaftliche Faktenlage derart verzerrt wiedergibt. Wenn das BfR bestätigt, dass Nikotinpouches die am wenigsten schädliche Option für Konsumentinnen und Konsumenten sind, die nicht auf Nikotin verzichten wollen, dann ist eine Gleichsetzung mit den Krebsrisiken der Verbrennungszigarette wissenschaftlich nicht haltbar. Millionen Raucherinnen und Raucher in Deutschland den Zugang zu risikoärmeren Alternativen durch unbegründete Ängste zu erschweren, ist gesundheitspolitisch kontraproduktiv ."

Schweden als Beleg: Niedrigste Lungenkrebsrate in Europa

Ein Blick nach Schweden, wo orale Nikotinprodukte seit Jahrzehnten weit verbreitet sind, widerlegt die These eines erhöhten Krebsrisikos im Vergleich zum Rauchen. Schweden ist das einzige Land in Europa, in dem Lungenkrebs bei Männern nicht die führende Ursache der Krebssterblichkeit ist. Tatsächlich ist die Lungenkrebssterblichkeit bei Männern in Deutschland laut BfR-Daten um 90 Prozent höher als in Schweden.

Keine Belege für Mundhöhlenkrebs

Auch die häufig geäußerte Sorge vor Mundhöhlenkrebs wird durch aktuelle Forschungsübersichten nicht gestützt. Studien, die unter anderem in Frontiers in Oral Health (https://www.frontiersin.org/journals/oral-health/articles/10.3389/f roh.2026.1761734/full) veröffentlicht wurden, fanden keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Konsum von tabakfreien Nikotinbeuteln oder schwedischem Snus und einem erhöhten Risiko für Mundhöhlenkrebs.

Vielmehr zeigen Daten, dass das Risiko für orale Krebsformen durch diese Produkte nicht erhöht wird. Auch die Behauptung Streecks, Nikotinpouches würden das Zahnfleisch beschädigen, wird in der genannten Studie von 2026 verneint - tatsächlich deuten die Ergebnisse darauf hin, dass frühere Raucher*innen nach ihrem Umstieg auf Nikotinbeutel eine Reduktion von Zahnfleischentzündungen und Reizungen der Mundschleimhaut zeigen.

Forderung nach sachgerechter Regulierung statt Verboten

Anstatt die Produkte durch eine Einstufung als "neuartige Lebensmittel" in eine regulatorische Grauzone und damit auf den unkontrollierten Schwarzmarkt ohne funktionierenden Jugendschutz zu drängen, fordert die Haypp eine klare gesetzliche Regelung.

Lindblad: " Wir teilen das Ziel eines umfangreichen Jugendschutzes vollumfänglich. Deswegen setzen wir auf zweistufige Altersverifikationsprozesse. Sichere Produkte für Erwachsene lassen sich nur durch eine sachgerechte Regulierung mit klaren Grenzwerten für Wirkstoffgehalt und verbindlichen Kennzeichnungspflichten erreichen, wie sie das BfR selbst empfiehlt. Streecks Warnungen konterkarieren die Versachlichung der Debatte und verhindern, dass Raucherinnen und Raucher eine fundierte Entscheidung für ihre Gesundheit treffen können ."

Über Haypp

Die Haypp Group ist Vorreiter beim globalen Übergang vom Rauchen zu risikoärmeren Produktalternativen. Mit ihren Ursprüngen in Skandinavien und ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden Märkten für rauchfreie Alternativen nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine Führungsposition im E-Commerce, um über 1,1 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher einen überzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen E-Commerce-Marken ist die Gruppe in sechs Ländern in Europa und den USA vertreten.

Weitere Infos unter: https://www.haypp.com/de/ sowie http://www.hayppgroup.com

Pressekontakt für Rückfragen:

Lisa Hottes Head of PR & External Affairs DACH E-Mail: mailto:lisa.hottes@hayppgroup.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/156104/6300485 OTS: Haypp


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Haypp
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung