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Frankfurt (ots) - Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kommen nicht
voran. Beide Seiten widersprechen einander, wenn die jeweils andere einen
Fortschritt verkündet. Das erinnert an den Verlauf der Gespräche vor der
vereinbarten Waffenruhe. Sie scheint nur eine Atempause gewesen zu sein. Der
erhoffte Frieden ist wieder in weite Ferne gerückt, wie die Entspannung für die
Weltwirtschaft, weil die zugesicherte freie Durchfahrt von Schiffen durch die
Straße von Hormus infrage steht. Zwei scheinbar unüberwindliche Hürden stehen
Washington im Weg. Zum einen die Mullahs, die verhandeln, ohne Zugeständnisse zu
machen. Zum anderen die israelische Regierung von Benjamin Netanjahu, die weder
die vereinbarte Waffenruhe im Libanon einhält, noch ihre Armee aus dem
Nachbarland abziehen will. Das könnte dazu führen, dass die Verhandlungsfrist
von ursprünglich 60 Tagen verlängert wird. Das wäre eine gesichtswahrende Lösung
für Trump, die Mullahs und Netanjahu. Sonst würde niemand davon profitieren.
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