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Frankfurt (ots) - Noch am Tag danach blieben viele Fragen offen zu den Ursachen
für den bundesweiten Ausfall des Zugfunks in der Nacht von Dienstag auf
Mittwoch. Die dürren Erklärungen der Deutschen Bahn waren wie üblich wenig
hilfreich. Kundenkommunikation bleibt eine der Schwachstellen in einer Zeit, in
der in Sekundenschnelle über soziale Netzwerke unkontrolliert Spekulationen ins
Kraut schießen können. Das ist hochriskant. Das Schienennetz ist kritische
Infrastruktur. So wie Wasserversorgung, Strom. Sie muss funktionieren. Das ist
eine Aufgabe des Staats, eine Frage der inneren Sicherheit. Dessen
Funktionsfähigkeit muss Priorität genießen. Deutschland benötigt keine Highways,
wie sie CDU-Verkehrsminister Patrick Schnieder gerne hätte. Der mobile Mensch
benötigt ein zuverlässiges Angebot, das die einzelnen Verkehrsträger
gleichwertig und optimal zusammenbringt. Es gilt jetzt, zügig neue Weichen zu
stellen, den Imageschaden in Grenzen zu halten. Die Aufholjagd auf der Schiene
muss schneller werden.
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