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Osnabrück (ots) - Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und
Gemeindebundes (DStGB) hat die Bürger wegen der Rekordtemperaturen zum
Wassersparen ermahnt. "Bei dieser Hitze appelliere ich dringend an den gesunden
Menschenverstand, in den kommenden Tagen bitte ganz besonders sparsam mit dem
kostbaren Wasser umzugehen", sagte André Berghegger im Interview mit der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (noz, Samstagsausgabe). Dabei solle so lange wie möglich
auf Freiwilligkeit gesetzt werden. "Wenn das nicht funktioniert, müssen die
Behörden vor Ort auch Verbote aussprechen." Nach seiner Wahrnehmung sind "die
Leute aber vernünftig", sodass "kein Wasser zur Bewässerung von Golf- oder
Tennisplätzen verschwendet wird."
Für ausreichend Hitzeschutz fehle es den Kommunen an Geld, beklagte Berghegger
weiter. "Die Zahl der Hitzetage ist stetig gewachsen. Daher haben wir immer mehr
Trockenperioden und Dürren. Darauf müssen wir uns einstellen", sagte er. Zwar
werde kommunal schon sehr viel geleistet. "Aber viel zu oft fehlt es am Geld, um
Maßnahmen zur Begrünung, zur Verschattung, zur Vernebelung, für mehr Luftzug und
Bewässerung in die Tat umzusetzen und vulnerable Gruppen besser zu schützen."
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