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Frankfurt (ots) - Die gebrochene Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran lässt
die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Ende der Verhandlungen des umstrittenen
Abkommens genauso dramatisch sinken wie die auf die freie Fahrt von Schiffen
durch die Straße von Hormus. Die Preise für Energie dürften hoch bleiben, mit
den bekannten Folgen für die Weltwirtschaft. Entwertet werden die Gespräche
zwischen der Trump-Administration und dem Mullah-Regime durch das Abkommen
Israels mit dem Libanon. Teheran hatte die Waffenruhe mit den USA mit der im
Libanon verknüpft. Die israelische Regierung von Benjamin Netanjahu muss nun
aber de facto erst aus dem Nachbarland abziehen, wenn die Hisbollah entmachtet
ist. Weitere Kämpfe sind programmiert. Das beschädigte Abkommen mit Teheran ist
für die Trump-Administration kein Ausweg mehr aus dem Krieg mit dem Iran. Beide
Konfliktparteien dürften zwar nach dem militärischen Konflikt wieder an den
Verhandlungstisch zurückkehren, aber auch in bekannte Muster zurückfallen.
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