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Berlin (ots) - In Deutschland arbeiten rund 6,7 Millionen Menschen in einem
Minijob. Nach den Vorschlägen der Rentenkommission sollen geringfügige
Beschäftigungen künftig grundsätzlich sozialversicherungspflichtig werden. Der
bisherige Sonderstatus der Minijobs würde damit weitgehend entfallen. Die
Empfehlungen sollen in die geplante Rentenreform der Bundesregierung einfließen.
Hierzu erklärt der stellvertretende Bundessprecher der AfD, Kay Gottschalk:
"Die geplante Abschaffung der Minijobs ist ein weiterer Angriff auf die
Leistungsträger unseres Landes. Millionen Arbeitnehmer nutzen Minijobs, um ihr
Einkommen aufzubessern, Studium, Familie oder den Ruhestand finanziell besser
bewältigen zu können. Wer nun auch diese Beschäftigungsform mit zusätzlichen
Sozialabgaben belastet, sorgt dafür, dass den Menschen am Monatsende noch
weniger Geld im Portemonnaie bleibt.
Statt die ausufernden Ausgaben des Staates endlich zu begrenzen, greift die
Politik erneut den Bürgern in die Tasche. Das eigentliche Problem der
Rentenversicherung wird nicht gelöst. Stattdessen sollen Arbeitnehmer und
Arbeitgeber weiter belastet werden.
Gerade für das Gastronomiegewerbe, den Einzelhandel, das Handwerk und viele
kleine und mittelständische Betriebe sind Minijobs ein unverzichtbares
Instrument, um flexibel auf Personalbedarf reagieren zu können. Zusätzliche
Bürokratie und höhere Lohnnebenkosten werden zwangsläufig dazu führen, dass
Arbeitsplätze wegfallen oder gar nicht erst geschaffen werden.
Wer behauptet, man stärke mit dieser Maßnahme die soziale Absicherung,
verschweigt die Realität. Viele Menschen entscheiden sich ganz bewusst für einen
Minijob, weil sie netto möglichst viel von ihrem selbst erarbeiteten Einkommen
behalten möchten. Diese Entscheidungsfreiheit darf ihnen der Staat nicht nehmen.
Die AfD steht klar an der Seite der Arbeitnehmer und der mittelständischen
Wirtschaft. Wir lehnen die Abschaffung des bewährten Minijobmodells entschieden
ab. Deutschland braucht keine neuen Belastungen für Fleiß und
Eigenverantwortung, sondern endlich eine Politik, die Leistung belohnt, Arbeit
attraktiver macht und den Menschen mehr von ihrem hart erarbeiteten Einkommen
lässt!"
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