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München (ots) -
- 75. ARD-Musikwettbewerb vom 30. August bis 18. September 2026 in den Fächern
Fagott, Orgel, Schlagzeug, Streichquartett
- Nach einer reduzierten Version 2025 zeichnen die Jurys wieder in vier
Kategorien aus, nach 15 Jahren auch erstmals wieder im Fach Orgel.
- Aus 492 Bewerbungen haben sich 184 Musikerinnen und Musiker aus 32 Ländern für
den Wettbewerb qualifiziert.
- Den Juryvorsitz übernehmen Martin Grubinger (Schlagzeug), Vineta Sareika
(Streichquartett), Gustavo Núñez (Fagott) und Andres Uibo (Orgel).
- Durch Livestreams und Kooperationen mit Creatorinnen und Creatoren baut der
Wettbewerb seine digitale Präsenz weiter aus.
Seit 75 Jahren reisen jedes Jahr im September herausragende
Nachwuchsmusikerinnen und -musiker aus aller Welt nach München zum
Internationalen Musikwettbewerb der ARD, um sich vor einer Fachjury zu messen.
Bei den "Olympischen Spielen der klassischen Musik" (Sir Simon Rattle) gewinnt
nicht, wer höher, schneller, weiter performt, sondern wer die überzeugendste
künstlerische Darbietung präsentiert.
Björn Wilhelm, Programmdirektor Kultur des Bayerischen Rundfunks: "Große
Karrieren beginnen manchmal mit dem einen Moment, der alles verändert. Seit 75
Jahren schafft der ARD-Musikwettbewerb genau solche Momente für herausragende
junge musikalische Talente. Hier betreten die Künstlerinnen und Künstler die
internationale Bühne, gewinnen Sichtbarkeit und machen den ersten entscheidenden
Schritt auf ihrem Weg. Für die ARD ist dieses Engagement Herzensangelegenheit
und gelebter öffentlich-rechtlicher Auftrag zugleich."
Die Jubiläumsausgabe 2026
In diesem Jahr treffen sich 184 junge Musikerinnen und Musiker aus 32 Ländern
von vier Kontinenten, um im Wettbewerb ihr Können unter Beweis zu stellen. Nach
der reduzierten Ausgabe im Vorjahr zeichnen die Jurys wieder in vier Disziplinen
aus: Fagott, Orgel, Schlagzeug und Streichquartett. Mit der Orgel feiert nach 15
Jahren Pause "die Königin der Instrumente" ihr Comeback. Die diesjährigen
Auftragswerke komponieren Nina Senk, Enjott Schneider, Johannes X. Schachtner
und Camille Pépin.
Für die Jubiläumsausgabe ist der Wettbewerb so präsent wie nie in der Münchner
Innenstadt vertreten und hat seine Spielstätten erweitert: Gespielt wird unter
anderem im Herkulessaal, der Residenz, im Amerikahaus, in der Jesuitenkirche St.
Michael, im Prinzregententheater, an der Hochschule für Musik und Theater sowie
im Literaturhaus.
Das finale Preisträgerkonzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks unter der Leitung von Dennis Russell Davies, Chefdirigent des
MDR-Sinfonieorchesters, findet am 18. September im Herkulessaal statt. Am 7.
November wird das 75-jährige Bestehen des Wettbewerbs mit einem Festkonzert im
Münchner Prinzregententheater gefeiert - gemeinsam mit ehemaligen
Preisträgerinnen und Preisträgern wie Sharon Kam, Lukas Sternath und Thomas
Quasthoff.
Meret Forster, Künstlerische Leitung des Internationalen Musikwettbewerb der
ARD: "Bei aller olympischen Begeisterung geht es uns im Kern um eine Sache:
junge Musikerinnen und Musiker hörbar zu machen. Hier entscheidet weder ein
Algorithmus noch eine Klickzahl, sondern eine Fachjury, die ausschließlich auf
die künstlerische Darbietung hört. Das ist selten geworden und gerade deshalb so
wertvoll. Mit der Medienpower der ARD geben wir den Preisträgerinnen und
Preisträgern eine Bühne, die weit über den Konzertsaal hinausreicht. Dies ist in
einer Zeit, in der sich die Musikbranche in einer großen Umbruchphase befindet
und es Nachwuchstalente immer schwerer haben, sichtbar zu werden, umso wichtiger
geworden. Wir sind eine beständige und verlässliche Säule für junge Karrieren."
Der Wettbewerb auf den digitalen Kanälen
Klassische Musik live erleben, wo immer man ist: Der ARD-Musikwettbewerb öffnet
im Jubiläumsjahr seine starke digitale Bühne weiter für ein internationales
Publikum. Ab den Semifinale übertragen 18 Livestreams im YouTube-Kanal ARD
Klassik (https://www.youtube.com/@ARDKlassik) das Wettbewerbsgeschehen direkt zu
den Zuschauerinnen und Zuschauern - ergänzt durch Kooperationen mit der
spannenden musikalischen Creator-Szene, wie etwa Organist und YouTube-Creator
Paul Fey sowie Multi-Percussionistin Vivi Vassileva, die klassische Musik über
ihre eigenen und die Social-Kanäle des Wettbewerbs in neue Räume und zu neuen
Zielgruppen tragen.
Martin Grubinger, Schlagwerker und Juryvorsitzender 2026: "Der
ARD-Musikwettbewerb hat internationale Bedeutung: Wer es dort geschafft hat,
schafft es überall. Um es mit Frank Sinatra zu sagen: If you can make it there,
you'll make it anywhere."
In der langjährigen Wettbewerbsgeschichte gab es mehr als 11.000 Teilnehmende
und 983 Gewinnerinnen und Gewinner von sechs Kontinenten. Insgesamt wurden 89
Auftragswerke vergeben und uraufgeführt. Für viele Preisträgerinnen und
Preisträger - wie Mitsuko Uchida, Jessye Norman, Sol Gabetta oder das Quatuor
Ébène - wurde die Teilnahme beim ARD-Musikwettbewerb zum Sprungbrett für eine
Weltkarriere.
Weitere Informationen
Alle Informationen zu Zeitplan, Teilnehmenden, Wettbewerbsergebnissen und den
Preisträgerkonzerten finden Sie laufend aktualisiert unter
http://www.ard-musikwettbewerb.de .
Fotos und weiteres Pressematerial steht hier zum Download
(https://www.ard-musikwettbewerb.de/presse/) zur Verfügung.
Pressekontakt:
BR Pressestelle
Anna Scholder
mailto:anna.scholder@br.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7560/6306040
OTS: BR Bayerischer Rundfunk
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