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+++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++ARD-DeutschlandTREND: / Neun von zehn Deutschen sprechen sich für mehr Investitionen in Hitzeschutz aus

2.07.2026 20:06 Uhr ARD Das Erste

Sperrfrist: 02.07.2026 18:00 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Köln (ots) - +++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++

Nachrichtenagenturen: Keine Sendesperrfrist, bitte mit Sperrfristvermerk veröffentlichen

ARD-DeutschlandTREND: Neun von zehn Deutschen sprechen sich für mehr Investitionen in Hitzeschutz aus

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen (89 Prozent) hält mehr Investitionen für nötig, um die Infrastruktur wie Verkehrswege, Schulen und Krankenhäuser besser auf künftige Hitzephasen vorzubereiten. Jeder Zehnte (9 Prozent) spricht sich dagegen aus. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap unter 1.317 Wahlberechtigten für den ARD-DeutschlandTREND von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.

Anhänger aller im Bundestag vertretenen Parteien sprechen sich mit jeweils deutlicher Mehrheit für mehr Investitionen in den Hitzeschutz der Infrastruktur aus. Am deutlichsten ist die Zustimmung bei Anhängern von Linken (99 Prozent) und Grünen (97 Prozent), aber auch neun von zehn SPD-Anhängern (91 Prozent) sind dafür sowie vier von fünf Unions-Anhängern (83 Prozent) sowie AfD-Anhängern (81 Prozent).

Zwei von drei Deutschen (66 Prozent) machen sich sehr große bzw. große Sorgen, dass der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen zerstört. Knapp ein Drittel (31 Prozent) teilt diese Sorge weniger bzw. gar nicht. Diese Sorge ist unter Frauen (74 Prozent) deutlich stärker ausgeprägt als unter Männern (59 Prozent).

Dass der Klimaschutz angesichts der aktuellen Krisen und Herausforderungen im politischen Handeln vorübergehend hintenanstehen sollte, unterstützt ein gutes Drittel (36 Prozent) der Deutschen. Eine Mehrheit (58 Prozent) lehnt das jedoch ab.

Sechs von zehn Befragten (59 Prozent) sehen beim Klimaschutz eher die Industrie in der Pflicht als den einzelnen Konsumenten. Jeder Dritte (33 Prozent) sieht das anders. Dass sich die ökologischen Kosten von Produkten, Waren und Dienstleistungen stärker im Preis abbilden sollten, zum Beispiel in Form einer CO2-Steuer, unterstützen 38 Prozent. Eine knappe Mehrheit (54 Prozent) lehnt das ab. Mehrheitliche Unterstützung erfährt ein stärkerer Einfluss der ökologischen Kosten auf den Preis bei Anhängern von Grünen (79 Prozent), Linken (65 Prozent) und SPD (55 Prozent). Bei den Unions-Anhängern sind 43 Prozent dafür, aber 53 Prozent dagegen. AfD-Anhänger lehnen eine entsprechende Preislenkung mit deutlicher Mehrheit (88 Prozent) ab.

Befragungsdaten

- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland - Fallzahl: 1.317 Befragte - Erhebungszeitraum: 29. Juni bis 1. Juli 2026 - Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung - Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte

* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%

Die Fragen im Wortlaut:

- Machen Sie sich sehr große Sorgen, große Sorgen, wenig Sorgen oder gar keine Sorgen, dass der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen zerstört - Zum Klimaschutz gibt es unterschiedliche Ansichten. Geben Sie bitte zu jeder der folgenden Aussagen an, ob Sie diesen eher zustimmen oder eher nicht zustimmen. - Ich sehe beim Thema Klimaschutz eher die Industrie in der Pflicht als einzelne Konsumenten wie mich. - Die ökologischen Kosten für Produkte, Güter und Dienstleistungen sollten stärker in den Preis einfließen, zum Beispiel in Form einer CO2-Steuer. - Die Politik muss mehr Geld bereitstellen, um die Infrastruktur wie Verkehrswege, Schulen und Krankenhäuser besser auf künftige Hitzephasen vorzubereiten. - Wie sehen Sie das? Sollte der Klimaschutz angesichts der aktuellen Krisen und Herausforderungen im politischen Handeln vorübergehend hintenanstehen?

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Pressekontakt:

WDR Kommunikation Tel. 0221 220 7100 kommunikation@wdr.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6694/6307198 OTS: ARD Das Erste


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - ARD Das Erste
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