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Berlin (ots) - Zu den heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten
Auszubildendenzahlen in der Pflege sagt der Präsident des Bundesverbandes
privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer:
"Ein Taschenspielertrick der Bundesregierung: Die steigende Zahl der neuen
Ausbildungsverträge ist kein Grund zum Feiern. Entscheidend ist doch, wie viele
Pflegekräfte nach erfolgreicher Ausbildung in der Versorgung ankommen. Hier sind
die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um mehrere tausend gesunken. Die
Generalistik mit der Abschaffung der eigenständigen Altenpflegeausbildung war
und ist ein Irrweg, der die Nachwuchsgewinnung in der Pflege nachhaltig
abgewürgt hat.
Wer Statistiken erhebt, sollte sie dann auch richtig lesen können. Mit dem PNOG
und dem GKV-Beitragssatzstabiliserungsgesetz geraten die Einrichtungen der
Langzeitpflege gegenüber den Krankenhäusern nun noch weiter ins Hintertreffen,
weil es unfaire Regelungen bei der Refinanzierung von Gehaltssteigerungen gibt.
Das bedroht die Versorgung der Pflegebedürftigen von Jahr zu Jahr mehr."
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Norbert Grote, bpa-Hauptgeschäftsführer,
Tel.: +49 30 30 87 88-60, www.bpa.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/17920/6307228
OTS: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
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