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Berlin (ots) - bpa pocht auf Gleichbehandlung aller Träger bei
Gehaltsrefinanzierungen
"Die Bundesregierung stiehlt sich aus der eigenen finanziellen Verantwortung für
die Krankenversicherung und spart jetzt bei den Gehältern der Pflegekräfte. Und
das auch noch völlig willkürlich und unfair.
Krankenhäuser und tarifgebundene Träger in der ambulanten häuslichen
Krankenpflege und der außenklinischen Intensivpflege bekommen mehr
Gehaltssteigerungen refinanziert als die tarifungebundenen Einrichtungen. Das
ist gesetzlich verordnete Wettbewerbsverzerrung in einem Moment, in dem sich der
massive Personalmangel weiter verschärft. Das wird die ambulante Versorgung ins
Chaos stürzen. Das gegenseitige Abwerben von Pflegekräften wird voll entbrennen
und das politisch entzündet.
Allen politisch Verantwortlichen ist klar, dass das ein Irrweg ist. Die Regelung
ist ein Ergebnis von Deals und Kompromissen der letzten Tage. So macht man keine
verlässliche Politik. Die Wettbewerbsverzerrung bei der Gehaltsrefinanzierung
muss so schnell wie möglich korrigiert werden."
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Norbert Grote, bpa-Hauptgeschäftsführer
Tel.: +49 30 30 87 88 60, www.bpa.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/17920/6312186
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