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Berlin (ots) - Trotz breiter Kritik hat der Bundestag heute das
Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet. Statt auf wirksamen Klimaschutz wird
auf teure sogenannte grüne Gase gesetzt und damit fossile Gasinfrastruktur
weiter verfestigt. Das Gesetz widerspricht aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe
(DUH) den gesetzlichen Klimazielen . Sobald das Gesetz rechtsgültig ist, wird
die DUH eine Verfassungsbeschwerde auf den Weg bringen.
Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:
" Kurz nach einer historischen Hitzewelle mit tausenden Toten beschließt die
Bundesregierung ein Gesetz, das fossile Heizungen künstlich am Leben erhält und
die Klimakrise weiter anfacht. Das ist ein Einknicken vor der Gas- und Öllobby.
Mehrere Gutachten, sogar aus den eigenen Reihen der Union, zweifeln die
Verfassungsmäßigkeit dieses Gesetzes an. Die Bundesregierung liefert die
Menschen heute explodierenden Heizkosten und fossilen Abhängigkeiten aus - und
steuert kommende Generationen in eine immer heißere und lebensfeindlichere
Zukunft. Wir werden das nicht zulassen und die Einhaltung der Klimaziele vor dem
Bundesverfassungsgericht durchsetzen."
Pressekontakt:
Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin
0170 7686923, mailto:metz@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6312309
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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