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Koblenz (ots) - Wenn neue Arzneimittel, komplexe Eingriffe und lange
Behandlungsverläufe zusammenkommen, erreichen medizinische Rechnungen heute
Summen, die für einzelne Patientinnen und Patienten kaum kalkulierbar sind und
daher die Bedeutung von Krankenversicherungsschutz unterstreichen. Eine
Auswertung der Debeka zu Leistungsfällen aus dem Jahr 2025 macht diese Dimension
sichtbar: Nach Unternehmensangaben beliefen sich die gesamten Leistungsausgaben
für ihre Mitglieder in der Krankenversicherung im vergangenen Jahr auf 7,2
Milliarden Euro.
Die Debeka hat eigene Leistungsdaten aus dem Jahr 2025 analysiert und besonders
kostenintensive Behandlungsfälle betrachtet. Der höchste Einzel-Rechnungsbetrag
lag bei fast 372.000 Euro - ausgelöst durch eine Komplikation im Zusammenhang
mit einer Wirbelsäulenerkrankung. Zu den teuersten Leistungsfällen zählten
außerdem ein Herzinfarkt mit Kosten von mehr als 371.000 Euro sowie Mycosis
fungoides (eine Form von Krebs) mit einem Rechnungsbetrag von mehr als 323.000
Euro. Nach Angaben der Debeka gab es 2025 acht Fälle mit Rechnungsbeträgen von
jeweils über 300.000 Euro.
Die Zahlen passen in einen größeren Trend: Gesundheitsausgaben steigen seit
Jahren - getrieben durch medizinischen Fortschritt, demografische Effekte und
höhere Preise, etwa in Kliniken und bei Arzneimitteln.
Debeka-Vorstandsvorsitzender Thomas Brahm beschreibt das so: "Die Ausgaben für
Behandlungen, Medikamente und Pflege steigen stärker als die Kosten in anderen
Lebensbereichen. Man spricht hierbei von medizinischer Inflation." Brahm betont,
dies betreffe nicht nur schwere Erkrankungen, sondern auch Routineeingriffe, wie
zum Beispiel eine Blinddarmoperation. Für eine solche Operation im Raum Koblenz
hätten sich die Kosten innerhalb von fünf Jahren von ca. 3.500 Euro auf fast
7.000 Euro verdoppelt.
"Als genossenschaftlich geprägter Krankenversicherungsverein sind wir für unsere
insgesamt fünf Millionen Mitglieder da - auch und vor allem in schwierigen
Zeiten. Wir bieten ihnen die bestmöglich medizinische Versorgung und nehmen
ihnen damit zumindest die finanziellen Sorgen im Krankheitsfall", ergänzt
Annabritta Biederbick, Vorstandsmitglied der Debeka und zuständig für die
Krankenversicherung. Rechnungsbeträge über mehrere Hunderttausend Euro seien
keine Seltenheit. Das Versicherungsprinzip stelle aber sicher, dass auch extrem
hohe Leistungsfälle innerhalb der Versichertengemeinschaft kalkulierbar seien
und erstattet würden. "Die Zahlen zeigen einmal mehr die Leistungsfähigkeit der
PKV", ergänzt sie.
Zur Debeka Krankenversicherung:
Die im Jahr 1905 gegründete Debeka ist mit jährlichen Beitragseinnahmen von über
9,6 Milliarden Euro die größte private Krankenversicherung in Deutschland. Als
genossenschaftlich geprägter Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) ist
sie ausschließlich den Interessen ihrer Kunden verpflichtet, die durch
Vertragsabschluss Mitglieder des Vereins werden. Insgesamt betreut die Debeka
Krankenversicherung über fünf Millionen Mitglieder, darunter 2,5 Millionen
ausschließlich privat Versicherte. Damit ist mehr als jeder vierte Privatpatient
in Deutschland Debeka-Mitglied.
Pressekontakt:
Debeka Krankenversicherungsverein a. G.
56058 Koblenz
Telefon: (02 61) 4 98 - 11 88
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