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Berlin (ots) - Wir nehmen die Sorgen der Betroffenen und der
psychotherapeutischen Verbände sehr ernst. Deshalb steht die
SPD-Bundestagsfraktion weiterhin in engem Austausch mit den Verbänden. Ergänzend
zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz haben wir einen Entschließungsantrag
(https://dserver.bundestag.de/btd/21/070/2107016.pdf) in den Deutschen Bundestag
eingebracht, mit dem bereits im Spätsommer weitere Verbesserungen für die
psychotherapeutische Versorgung im Umfang von über 100 Millionen Euro auf den
Weg gebracht werden sollen.
Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher:
"Der intensive Austausch mit Betroffenen und den psychotherapeutischen Verbänden
hat erneut verdeutlicht, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für eine
bedarfsgerechte psychotherapeutische Versorgung sind. Wir wissen, dass sich
viele Menschen auf uns verlassen.
Aus diesem Grund haben wir uns in der Schlussphase des Gesetzgebungsverfahrens
zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz mit unserem Koalitionspartner darauf
verständigt, bereits im Herbst strukturelle Verbesserungen für besonders
vulnerable Gruppen auf den Weg zu bringen. Damit stellen wir sicher, dass das
Inkrafttreten des Gesetzes nicht zu Beeinträchtigungen in der Versorgung führt.
Besondere Aufmerksamkeit werden wir Kindern und Jugendlichen sowie schwer
erkrankten Patientinnen und Patienten widmen. Gleichzeitig sorgen wir dafür,
dass bereits begonnene Therapien verlässlich fortgeführt und abgeschlossen
werden können. Die zusätzlichen Investitionen der gesetzlichen
Krankenversicherung belaufen sich auf insgesamt rund 100 Millionen Euro.
Selbstverständlich werden wir die Auswirkungen auf die Versorgungssituation eng
begleiten und behalten uns als SPD-Bundestagsfraktion weitere Maßnahmen vor,
falls diese erforderlich werden.
Denn für uns gilt: Wir lassen die Betroffenen nicht allein und setzen den
notwendigen Reformprozess gemeinsam mit ihnen konsequent fort."
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