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Leverkusen (ots) - Während der Sommerpause sorgt der Stürmer für eine besondere
Freude in Leverkusen: Seine Kai Havertz-Stiftung
(https://kaihavertz-stiftung.de/) fördert künftig die Kinderpalliativstation am
örtlichen Klinikum. In der Einrichtung mit dem Namen Zeitinsel werden seit einem
Jahr Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen versorgt - nach
einem umfangreichen Konzept, das nur mit Spendengeldern vollständig umgesetzt
werden kann. Ein Projekt, das Kai Havertz sehr berührt.
Auf Torejagd geht der Offensivspieler nicht nur in der DFB-Elf, sondern auch bei
Arsenal London. "Fußballerisch groß geworden" ist er allerdings bei Bayer
Leverkusen, wie Kai Havertz selbst sagt. Im Jahr 2017 erhielt er hier seine
Profilizenz - und eine Ausnahmekarriere begann. Für immer werde ihn dies mit
Leverkusen verbinden, so der 27-Jährige. Deshalb traf die Nachricht von der
Kinderpalliativstation am Klinikum bei ihm einen Nerv: "Mir war sofort klar: Der
Zeitinsel möchte ich langfristig helfen."
Ein besonderer Ort für schwerkranke Kinder
Vor genau einem Jahr, im Juli 2025, nahm das Klinikum Leverkusen den Betrieb
seiner Kinderpalliativstation in einem Neubau samt geschütztem Garten auf. Dass
es dazu kommen konnte, ist einer großzügigen Förderung durch das Land NRW, aber
auch einigen Großspenden und unzähligen kleineren Beträgen von Unternehmen sowie
Bürgerinnen und Bürgern aus Leverkusen und der Region zu verdanken. Seitdem
versorgt hier ein multiprofessionelles Team aus den Fachbereichen Medizin,
Pflege und Therapie junge Patientinnen und Patienten. "Sie leiden in der Regel
unter komplexen und schweren, lebensverkürzenden Erkrankungen", sagt Dr. Dejan
Vlajnic, ärztlicher Leiter der Station und Direktor der Klinik für Kinder und
Jugendliche.
Primäres Ziel der Versorgung durch das Zeitinsel-Team ist die Linderung von
Symptomen wie Schmerzen und Luftnot - und damit die Verbesserung der
Lebensqualität. Dafür beschäftigen sich die Fachleute intensiv mit jedem Kind,
um dessen Situation medizinisch einzuschätzen, Bedürfnisse zu verstehen und
gemeinsam passende Unterstützungsangebote zu entwickeln. Parallel werden die
Familien in die stationäre Betreuung einbezogen, wodurch sie nah bei ihrem Kind
sein können und dennoch eine willkommene Atempause von den Belastungen der
häuslichen Versorgung erhalten.
Kai Havertz: "Freue mich riesig, die Arbeit zu unterstützen"
Entsprechend aufwändig ist das Konzept der besonderen Station, das in großen
Teilen vom Klinikum Leverkusen selbst bzw. über Spenden finanziert
(https://www.klinikum-lev.de/spenden) werden muss. "Die Krankenkassen tragen
viele unserer Angebote leider nicht", erklärt Dr. Dejan Vlajnic. "Dazu gehören
zum Beispiel Musik- und Kunsttherapie, die psychologische Begleitung der Eltern
und Geschwister sowie die Unterbringung in eigens eingerichteten
Familienzimmern." Die vielfältigen Bausteine des Konzepts seien jedoch
essenziell, um den Kindern und Jugendlichen effektiv zu helfen. "Wir als
Klinikum Leverkusen sind deshalb stolz darauf, diese Herausforderung angenommen
zu haben, und freuen uns, dass uns seit Tag eins so viele Spenderinnen und
Spender Rückenwind geben", so Vlajnic.
Dass mit Kai Havertz nun eine international bekannte Persönlichkeit die
Patenschaft für die Kinderpalliativstation übernimmt, ist für den
verantwortlichen Mediziner ein großer Gewinn. "Der Support durch ihn und seine
Stiftung stärkt uns ungemein", strahlt Vlajnic. Unter anderem könne man dank der
Unterstützung einen Therapieraum und regelmäßige Besuche eines Therapiehundes
finanzieren. "So haben wir noch mehr Möglichkeiten und einen wertvollen
Gestaltungsspielraum für die Zukunft."
Die große Resonanz auf sein Engagement im Klinikum Leverkusen freut auch Kai
Havertz. "Es berührt mich sehr", sagt der Fußballer. Was das Team der Station
täglich für schwerstkranke Kinder und ihre Familien leiste, sei beeindruckend.
"Ich freue mich deshalb riesig, die Arbeit der Kinderpalliativstation zu
unterstützen."
- Mehr zur Zeitinsel am Klinikum Leverkusen (https://ots.de/NZEDKI)
- Die Zeitinsel auf Instagram
(https://www.instagram.com/zeitinsel.klinikumleverkusen)
Pressekontakt:
mailto:presse@klinikum-lev.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/183027/6314325
OTS: Klinikum Leverkusen gGmbH
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