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Bamberg (ots) - Viele Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz, um ihre
Payroll effizienter, wirtschaftlicher und digitaler aufzustellen. In der Praxis
beschränkt sich ihr Einsatz jedoch meist auf Pilotprojekte oder einzelne
Anwendungsbereiche. Das zeigt eine Befragung von IW Consult (https://www.spsglob
al.com/de/studie-payroll-2026?utm_source=pr&utm_medium=de&utm_campaign=payroll_s
tudie) , einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft, im
Auftrag von SPS Germany. Demnach nutzen 28 Prozent der befragten Großunternehmen
KI in der Payroll, doch nur vier Prozent dieser Unternehmen arbeiten damit
produktiv und regelmäßig.
Befragt wurden Verantwortliche aus den Finanz- und Personalabteilungen von rund
100 Unternehmen mit mehr als 1.700 Beschäftigten in Deutschland. Untersucht
wurde, wie Unternehmen ihre Payroll heute organisieren, wo der größte
Transformationsdruck besteht und welche Rolle KI, Cloud und Outsourcing dabei
spielen.
Transformations-Treiber der Payroll
Die Erwartungen an KI in der Payroll sind hoch. 71 Prozent der befragten
Unternehmen rechnen mit positiven Effekten bei Digitalisierung und
Automatisierung. 45 Prozent sehen Potenzial im Umgang mit Compliance,
Datenschutz und Regulierung. 40 Prozent versprechen sich Entlastung bei Kosten-
und Effizienzdruck. Unternehmen, die KI bereits einsetzen, erwarten den größten
operativen Nutzen bei Prozessüberwachung und Fehlererkennung, bei KI-gestützten
Self-Services für Mitarbeitende sowie bei Prognosen. Damit wird KI vor allem
dort als sinnvoll bewertet, wo Prozesse beschleunigt, standardisiert oder besser
überwacht werden können.
Neben dem Thema KI wächst der strukturelle Druck auf die Entgeltabrechnung. Als
wichtigste Treiber der kommenden Jahre nennen die Unternehmen Digitalisierung
und Automatisierung (64 Prozent), Compliance- und Regulierungsanforderungen (61
Prozent) sowie Kostendruck und Effizienzanforderungen (61 Prozent).
Fehlende Grundlagen bremsen KI-Einsatz
Gleichzeitig zeigt die Studie, dass die Voraussetzungen für einen breiteren
KI-Einsatz vielerorts fehlen. Rund drei von vier Unternehmen sehen
Verbesserungsbedarf in ihrer Payroll-Organisation. Häufig genannt werden der
Modernisierungsgrad der Systeme (48 Prozent), der Einsatz innovativer
Technologien (45 Prozent) sowie die Qualitätssicherung (44 Prozent).
Auch bei Cloud-Lösungen fehlt vielen Unternehmen eine klare Richtung. 38 Prozent
haben keine Strategie. Weitere 21 Prozent befinden sich in der Transformation
oder planen die Migration in den kommenden Jahren. 29 Prozent nutzen
Cloud-Lösungen. 12 Prozent wollen weiterhin auf On-Premise-Systemen arbeiten.
Entsprechend groß ist der Unterschied beim Modernisierungsbedarf: Unter
Unternehmen ohne Cloud-Lösung sehen 58 Prozent Verbesserungsbedarf bei ihren
Systemen. Bei Unternehmen mit Cloud-Lösung sind es 30 Prozent.
Modernisierungsdruck trifft auf Personalmangel
Neben technologischen Themen wächst der personelle Druck. 51 Prozent der
Unternehmen sehen den Wissensabfluss durch das Ausscheiden erfahrener
Mitarbeitender als starken Veränderungstreiber. Payroll-Prozesse hängen oft
stark am Wissen einzelner Fachkräfte.
"Viele Unternehmen sehen das Potenzial von KI, haben die Voraussetzungen für
einen breiten Einsatz aber noch nicht geschaffen", sagt Marianne Gause, Director
Sales & Account Management Payroll Continental Europe bei SPS Germany GmbH.
"Veraltete Systeme, wenig standardisierte Prozesse und unklare Cloud-Strategien
verhindern, dass der Handlungsdruck konsequent in Transformation übersetzt
wird."
Outsourcing als Hebel für Transformation
Ein möglicher Lösungsweg ist die Auslagerung von Payroll-Prozessen an
spezialisierte Dienstleister. Rund jedes vierte befragte Unternehmen nutzt
Payroll-Outsourcing zumindest teilweise. Von diesen Unternehmen berichten 83
Prozent von deutlichen Verbesserungen in mindestens einem relevanten Bereich.
Besonders häufig genannt werden Fortschritte beim Modernisierungsgrad der
Systeme (52 Prozent), bei der Entlastung interner Fachkräfte (35 Prozent) sowie
bei Qualitätssicherung und Standardisierung (je 30 Prozent).
Die vollständige Studie "Von Compliance-Druck bis KI-Potenzial:
Payroll-Outsourcing als Strategie für die Zukunft" steht hier zum Download
bereit. (https://www.spsglobal.com/de/studie-payroll-2026?utm_source=pr&utm_medi
um=de&utm_campaign=payroll_studie)
Pressekontakt:
Martin Lorenz
SPS Germany GmbH, Communications
+49 151 188 358 26
mailto:martin.lorenz@spsglobal.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/167214/6314513
OTS: SPS Germany GmbH
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