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Berlin (ots) - Die Truppe hat kein Beliebtheitsproblem. Eher ein Distanzproblem.
Die Deutschen finden ihre Armee in Ordnung, haben aber kaum Berührungspunkte mit
ihr. Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler sprach von einem "freundlichen
Desinteresse". (...) Wenn man das umkehren will, muss es politisch forciert
werden. Sichtbarkeit im Alltag ist ein Ansatz. Es muss ja nicht die große Parade
sein, auch offene Standorte, Schulbesuche, Diskussionstage oder mehr Platz für
Sicherheitsfragen in der Schule und Betrieben schaffen Verständnis genauso wie
die Würdigung der Soldaten, die an Auslandseinsätzen (...) teilnahmen (...). Und
ja, auch ein Wehrdienst oder eine attraktivere Ausbildung zum Reservisten im
Erwachsenenalter schaffen Berührungspunkte.
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