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Bielefeld (ots) - Junge Fachkräfte suchen längst nicht mehr nur einen sicheren
Arbeitsplatz. Wer weiterhin auf Kontrolle statt Vertrauen setzt, verliert genau
die Mitarbeiter, die er eigentlich halten möchte. Julian Zimmermann und Luca
Alexander Laubach erklären, worauf es bei moderner Mitarbeiterführung ankommt.
Der Arbeitsmarkt hat sich verändert. Junge Fachkräfte suchen
Entwicklungsmöglichkeiten und ein Umfeld, in dem sie wachsen können.
Unternehmen, die noch immer auf Kontrolle statt Vertrauen setzen, verlieren nach
Einschätzung von Julian Zimmermann und Luca Alexander Laubach genau die
Mitarbeiter, die sie eigentlich halten möchten.
Erfolgreiche Mitarbeiterführung beginne bereits bei der Einstellung, berichten
die beiden aus der eigenen Praxis. "Wir suchen keine Menschen, die lediglich
ihre Arbeitszeit absitzen möchten, sondern Persönlichkeiten mit eigenen Zielen",
erklärt Zimmermann. Wer wisse, warum er morgens aufstehe und wohin er wolle,
entwickle automatisch mehr Eigenverantwortung als jemand, der ausschließlich für
ein festes Monatsgehalt arbeite.
"Anreize statt Kontrolle"
Entscheidend ist aus Sicht der beiden vor allem ein Grundsatz: Anreize statt
Kontrolle. "Wer Mitarbeitern ständig über die Schulter schaut, minutengenau
Pausen kontrolliert oder ausschließlich Anwesenheit bewertet, erzeugt selten
Motivation", so Laubach. Wer hingegen Vertrauen schenke und Leistung sichtbar
belohne, erhalte engagierte Menschen, die freiwillig Verantwortung übernehmen.
Dazu gehören leistungsorientierte Vergütungsmodelle - genauso wichtig seien
jedoch emotionale Anreize, betont Zimmermann. Gemeinsame Events oder besondere
Erlebnisse schaffen demnach Erinnerungen und fördern den Teamgeist. Ob ein
gemeinsames Wochenende, exklusive Incentives oder das Fahren eines Sportwagens
für besonders gute Leistungen: Entscheidend sei, dass außergewöhnlicher Einsatz
auch außergewöhnlich wertgeschätzt werde. Ebenso zentral ist das Arbeitsumfeld.
Moderne Büros und eine angenehme Atmosphäre sorgen laut Laubach dafür, dass
Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen: "Niemand entwickelt Höchstleistungen in
einem Umfeld, das ausschließlich aus Regeln und Kontrolle besteht."
Klare Ziele statt starrer Arbeitszeiten
Nicht starre Arbeitszeiten führten zu besseren Ergebnissen, sondern klare Ziele.
Wer Verantwortung übernehme, solle innerhalb eines sinnvollen Rahmens selbst
entscheiden können, wie er seine Aufgaben organisiert - entscheidend sei das
Ergebnis.
Einen weiteren verbreiteten Fehler sehen Zimmermann und Laubach darin, dass
viele Unternehmen ausschließlich auf den eigenen Gewinn achten. Wer jeden Euro
Personalkosten einsparen wolle, spare häufig an der falschen Stelle. "Gute
Mitarbeiter kosten Geld - schlechte Mitarbeiter kosten deutlich mehr", bringt es
Zimmermann auf den Punkt. Das eigene Unternehmen investiert deshalb bewusst in
attraktive Gehälter, moderne Arbeitsplätze und eine hochwertige Ausbildung.
Diese Investitionen zahlten sich mehrfach aus: motiviertere Teams, geringere
Fluktuation und bessere Ergebnisse.
Vom Mitarbeiter zum Mitunternehmer
Junge Talente bleiben dort, wo sie Perspektiven sehen - so das Fazit der beiden.
Wer seinen Mitarbeitern zeige, dass sie sich entwickeln und ihre eigenen Ziele
verwirklichen können, gewinne langfristig Mitunternehmer im Unternehmen.
Unternehmen, die weiter wachsen möchten, sollten sich deshalb eine einfache
Frage stellen: Wie können wir unseren Mitarbeitern den größtmöglichen Mehrwert
bieten? "Denn wer zuerst in seine Mitarbeiter investiert, investiert
gleichzeitig in den langfristigen Erfolg seines Unternehmens.
Pressekontakt:
Julian Zimmermann & Luca Alexander Laubach
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