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Frankfurt (ots) - US-Präsident Donald Trump destabilisiert mit dem Atomabkommen
mit Saudi-Arabien die fragile Nahost-Region weiter. Für ein paar Dollar, einige
Arbeitsplätze und einen zufriedenen Verbündeten in Riad provoziert die
US-Regierung nicht nur ein atomares Wettrüsten, sondern torpediert auch die
Verhandlungen mit dem Iran. Trump hat die Nuklearvereinbarung mit Riad offenbar
nicht an Bedingungen geknüpft wie noch sein Vorgänger Joe Biden. Die Saudis
müssen weder Israel anerkennen, noch wird das Projekt kontrolliert - etwa von
der Internationalen Atomenergiebehörde. Nimmt man die geplante Erhöhung des
US-Militärhaushalts hinzu, entsteht der Eindruck, dass Washington nicht mehr mit
den Mullahs über ein Ende des Krieges und das iranische Atomprogramm verhandeln
will. Teheran dürfte dies kaum ermuntern, in dem Konflikt einzulenken. Bessert
der US-Kongress das Vorhaben nicht nach, werden Staaten wie Katar, die Türkei
und andere neu darüber nachdenken, wie sie für ihre Sicherheit sorgen müssen.
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