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Leipzig (ots) - Der MDR beteiligt sich erstmals an der bundesweiten
Dialoginitiative "Deutschland spricht" - gemeinsam mit der Wochenzeitung DIE
ZEIT als Initiatorin und weiteren Medienpartnern. Am 30. August 2026 - eine
Woche vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt - bringt das Gesprächsformat
Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten zu persönlichen
1:1-Gesprächen zusammen. Interessierte können sich ab 28. Juli 2026 unter
https://www.mdr.de/deutschlandspricht anmelden.
Christin Bohmann, MDR-Chefredakteurin: "Demokratie lebt vom Austausch
unterschiedlicher Perspektiven. Wer miteinander spricht, baut Vorurteile ab,
entwickelt Verständnis und ist eher bereit, die eigene Haltung zu hinterfragen.
Genau das haben wir bei unserer ARD-Dialogaktion 'Was Deutschland verbindet' im
Mai erlebt. Deshalb unterstützen wir 'Deutschland spricht' als
Kooperationspartner . Wir möchten den gesellschaftlichen Dialog weiter stärken.
Ich freue mich darauf, selbst Teil der Aktion zu sein und am 30. August in
Magdeburg mit dem ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner und Marc Rath, dem
Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung, zu diskutieren."
Menschen mit gegensätzlichen Meinungen kommen ins Gespräch
Wer sich bei "Deutschland spricht" anmelden möchte, beantwortet zunächst einen
Fragenkatalog mit kontroversen Ja-Nein-Fragen zu aktuellen gesellschaftlichen
und politischen Themen - etwa: "Ist die deutsche Einheit gelungen?" oder "Ist
Künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Menschheit?" Anschließend werden die
Teilnehmenden mit einer Person aus derselben Region zusammengebracht, die in
möglichst vielen Punkten gegensätzliche Ansichten vertritt. Stimmen beide zu,
treffen sie sich am 30. August 2026 zu einem persönlichen Gespräch. Erstmals
können Teilnehmende auch an zentralen Orten in den Dialog kommen, beispielsweise
am Berliner und Magdeburger Hauptbahnhof sowie in der Magdeburger
Johanniskirche.
Im Mittelpunkt stehen das Zuhören, das Verstehen und der Austausch
unterschiedlicher Perspektiven. Ziel ist es nicht, das Gegenüber zu überzeugen,
sondern nachzuvollziehen, warum Menschen unterschiedliche Meinungen vertreten -
und herauszufinden, was sie trotz aller Unterschiede verbindet.
MDR erstmals Kooperationspartner und Berichterstatter
Der MDR beteiligt sich 2026 erstmals als Kooperationspartner an der bundesweiten
Dialoginitiative "Deutschland spricht", die von DIE ZEIT initiiert wurde.
Weitere Medienpartner sind BILD, DER SPIEGEL, Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Handelsblatt, Lausitzer Rundschau, Märkische Oderzeitung, Mitteldeutsche
Zeitung, Volksstimme und Weser-Kurier. Die Vermittlung der Gesprächspaare
erfolgt über die Plattform My Country Talks. Zudem begleitet der MDR die
Initiative mit Berichten, Gesprächen und Porträts im Radio, Fernsehen und auf
den digitalen Angeboten sowie im ARD-Programm. Am Dialogtag, dem 30. August,
berichtet der MDR außerdem von den Begegnungen in der Johanniskirche Magdeburg.
Über "Deutschland spricht"
"Deutschland spricht" wurde 2017 von ZEIT ONLINE vor der Bundestagswahl ins
Leben gerufen. Aus der Idee einer "Datingplattform für politischen Streit"
entwickelte sich gemeinsam mit Medienpartnern die internationale Plattform My
Country Talks. Seitdem wurden weltweit mehr als 100.000 Gespräche zwischen
Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten vermittelt. Das Projekt
wurde unter anderem mit dem Grimme Online Award, dem Jean Monnet Preis für
europäische Integration sowie dem President's Award der International Public
Relations Association (IPRA) ausgezeichnet und für den Nannen-Preis nominiert.
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
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OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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