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Bremen/Bonn (ots) - Zur Außenwirkung der CDU/CSU in der letzten Woche erklärt
Heiko Strohmann, Vorsitzender der CDU-Bremen, es gebe "ein grundsätzliches
Problem in der Außenwirkung der CDU, auch in der Wahrnehmung." Als Bundeskanzler
mache Friedrich Merz "mehr oder weniger eine gute Arbeit." Als
Parteivorsitzender bedarf es jedoch auch "Herz und Seele." Die CDU sei eine
Partei, stark in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, die aber "den Osten
völlig aus den Augen verloren hat und auch Norddeutschland nur bedingt sieht."
Dabei sei die Union eine "regionalverankerte Partei. Die hat nicht so eine
eigenständige DNA wie die SPD in der Gründung oder die Grünen, sondern das ist
ja ein Haufen von regionalen, konservativen, liberalen Verbänden, deswegen
heißen wir auch Union." Der Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft fordert im
Interview mit phoenix daher, dass die Parteispitze das im Auge haben und den
Landesverbänden in Ost- und Norddeutschland mehr Wertschätzung entgegenbringen
müsse. "Der gesamtdeutsche Ansatz der letztübriggebliebenen Volkspartei CDU, da
habe ich große Sorgen in den nächsten Monaten."
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