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Frankfurt (ots) - Der Klimawandel ist der entscheidende Brandbeschleuniger. Doch
weitere Faktoren ließen die Feuer in Spanien und Frankreich außer Kontrolle
geraten. Ein feuchter Winter ließ Gräser, Sträucher und Unterholz wachsen. Zwei
Hitzewellen seit Mai verwandelten diese Biomasse in Zunder. Menschen liefern
meist nur den Funken - fahrlässig oder sogar vorsätzlich. Haben Spanien und
Frankreich genug zur Vorbeugung getan? Offenkundig nicht. Griechenland zeigt
ansatzweise, wie es gehen kann. Nach tödlichen Brandkatastrophen investierte
Athen rund zwei Milliarden Euro in den Katastrophenschutz. Die Feuergefahr
wandert nach Norden, etwa nach Deutschland, Tschechien und Schweden. Wir dürfen
uns nicht sicher fühlen. Waldbrände zerstören nicht nur Häuser, Wälder und
Ferienregionen. Sie töten Menschen. Prävention und Katastrophenschutz müssen
deshalb ausgebaut werden. Doch Anpassung allein reicht nicht. CO2-Sparen ist
keine abstrakte Zukunftspolitik, sondern vorbeugender Katastrophenschutz.
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