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Nürnberg (ots) -
- UmweltBank schreitet bei der operativen Profitabilisierung weiter voran und
erzielt positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2,2 Mio. Euro im ersten
Halbjahr 2026
- Starkes Kreditneugeschäft von über 180 Mio. Euro im ersten Halbjahr realisiert
- Wachstum im Privatkundengeschäft in den ersten 6 Monaten 2026 mit rund 11.000
neuen Kundinnen und Kunden fortgesetzt
- Kostensenkungsprogramm zeigt Wirkung und führt im ersten Halbjahr 2026 zu
signifikantem Rückgang des anderen Verwaltungsaufwands um 34 %, bei insgesamt
gesunkenem Verwaltungsaufwand in Höhe von rd. 13 %.
- Ratingagentur Fitch bestätigt Bonität der UmweltBank mit BBB-
Die UmweltBank setzte ihr Wachstum im ersten Halbjahr 2026 fort. Neben positiven
Impulsen im Privatkundengeschäft entwickelt sich insbesondere das
Firmenkundengeschäft sehr erfreulich. Die im zweiten Quartal 2026 vergebenen
Kredite übersteigen mit einem Volumen von rund 150 Mio. Euro das komplette
Neugeschäft des Vorjahres (2025: rd. 120 Mio. Euro). "Das starke zweite Quartal
unterstreicht die wiederhergestellte hohe Leistungsfähigkeit unseres
Kreditgeschäfts. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Finanzierungen für
erneuerbare Energien und Immobilien spiegelt sich auch in einer gut gefüllten
Pipeline wider. Mit einer um 0,2 Prozentpunkte auf 17,1 % verbesserten
Gesamtkapitalquote verfügen wir über zusätzlichen Spielraum, die Kreditvergabe
weiter auszubauen und attraktive Wachstumschancen konsequent zu nutzen. Vor
diesem Hintergrund sind wir auf einem guten Weg, unser Ziel von 450 Mio. Euro
Kreditneugeschäft im Gesamtjahr zu erreichen", kommentiert Dietmar von Blücher,
Sprecher des Vorstands der UmweltBank.
Verdopplung der Girokonten im zweiten Quartal 2026
Im Privatkundengeschäft verzeichnete die UmweltBank im ersten Halbjahr eine
solide Nachfrage. Mit einem Wachstum von 6 % (rd. 11.000 Nettoneukunden) ist die
Kundenzahl im ersten Halbjahr auf rund 195.000 gestiegen. Per 30. Juni 2026
lagen die Privatkundeneinlagen bei 3,9 Mrd. Euro, nach 4,3 Mrd. Euro zum
Jahresende 2025. Der Rückgang ist überwiegend auf auslaufende Sonderkonditionen
bei Tagesgeldkonten zurückzuführen. Die entsprechend gestiegene Kündigungsquote
konnte mit rund 24.000 Brutto-Neukunden im ersten Halbjahr überkompensiert
werden. Dabei stand im zweiten Quartal 2026 unverändert die Profitabilisierung
des Privatkundengeschäfts im Fokus. Mit dem UmweltGiro, dem 2025 eingeführten
Girokonto, zielt die UmweltBank darauf ab, Hausbank ihrer Kundinnen und Kunden
zu werden, wodurch die Kundenbindung gestärkt und Cross-Selling-Potenziale
erschlossen werden sollen. Erfreulich ist in diesem Rahmen ein Anstieg auf rund
7.400 Girokonten im Bestand per 30.06.2026. Damit konnte der Wert des
Vorquartals (rd. 3.500 Girokonten) mehr als verdoppelt werden.
Das Kundendepotvolumen stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um rund 40
Mio. Euro, von 556 Mio. Euro auf 597 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum legte das
Volumen der hauseigenen aktiven Fonds und ETFs von rd. 290 Mio. Euro um 8 % auf
rd. 312 Mio. Euro zu. Hervorzuheben ist dabei der weltweit investierende
UmweltBank-Aktien-ETF (ISIN: LU2679277744), der seit Jahresbeginn das
Fondsvolumen um über 30 % auf 84 Mio. Euro steigern konnte. Mit Börsenlisting am
27. Juli 2026 hat die UmweltBank ihr Produktangebot um drei weitere nachhaltige
Europa-ETFs (Artikel-9-Produkt gemäß SFDR) erweitert. Mit den neuen ETFs können
Anlegerinnen und Anleger gezielt in Aktien (ISIN: LU3401048544), Staatsanleihen
(ISIN: LU3401048460) und Unternehmensanleihen (ISIN: LU3401048387) im
europäischen Raum investieren.
Kapitalquote von rund 17,1 % ermöglicht 2026 deutliches Wachstum im
Firmenkundengeschäft
Im Kreditgeschäft bleibt die Nachfrage im Bereich der erneuerbaren Energien und
nach Immobilienfinanzierungen weiterhin hoch. Gleiches gilt für das jüngst
erschlossene Geschäftsfeld der Batterieenergiespeichersysteme, was sich im
ersten Halbjahr 2026 bereits in diversen abgeschlossenen Finanzierungen
widerspiegelt. Neben Stand-alone-Batteriespeichern liegt der Fokus der
UmweltBank insbesondere auf Co-Location-Projekten. Die Kombination von
Batteriespeichern mit Photovoltaik- oder Windparks entwickelt sich zunehmend zum
Marktstandard und eröffnet erhebliche Investitionspotenziale. Dank der rund
30-jährigen Erfahrung in der Finanzierung erneuerbarer Energien hat sich die
UmweltBank in diesem dynamisch wachsenden Markt in kurzer Zeit als starker
Finanzierungspartner positioniert. "Mit der Finanzierung dringend benötigter
Speicherkapazitäten leisten wir einen wichtigen Beitrag für ein zukunftsfähiges,
nachhaltiges und stabiles Energiesystem", kommentiert Dietmar von Blücher.
Insgesamt konnte die Bank im ersten Halbjahr 2026 Kredite mit einem Volumen von
rund 180 Mio. Euro vergeben, davon fast 150 Mio. Euro allein im zweiten Quartal.
Der Gesamtwert des Vorjahres in Höhe von rund 120 Mio. Euro konnte damit bereits
deutlich übertroffen werden. Das Neukreditvolumen teilt sich dabei ungefähr
hälftig auf die Bereiche erneuerbare Energien sowie nachhaltige Immobilien auf.
Insgesamt plant der Vorstand mit einem Neukreditvolumen in Höhe von 450 Mio.
Euro für das Jahr 2026. In konkreter Anbahnung sind bereits Finanzierungen im
Volumen von rund 270 Mio. Euro für das zweite Halbjahr. Darüber hinaus liegen
weitere Kreditanfragen im Volumen von rund 450 Mio. Euro vor, wodurch das
Gesamtjahresziel als realisierbar eingeschätzt wird.
Die für das Kreditgeschäft wichtige Gesamtkapitalquote konnte zum Ende des
ersten Halbjahrs 2026 auf 17,1 % gesteigert werden und liegt damit deutlich über
den aufsichtlichen Anforderungen in Höhe von rund 15 %. Im Rating-Update der
Agentur Fitch wird die Bonität der Emittentin UmweltBank AG unverändert mit BBB-
bewertet, was dem wichtigen Investment-Grade-Status entspricht.
Ergebnis und Ausblick
Der Verwaltungsaufwand lag im ersten Halbjahr 2026 insgesamt mit 31,2 Mio. Euro
rd. 13 % unter dem Vorjahreswert von 35,7 Mio. Euro. Dabei lagen die
Personalkosten mit 17,1 Mio. Euro durch Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen
über dem Vorjahreswert von 14,3 Mio. Euro. Aufgrund gesunkener Kosten für
externe Beratung und weiterer Einsparungen konnte der andere Verwaltungsaufwand
zum 30. Juni 2026 hingegen um 34 % gegenüber dem Wert des Vorjahres reduziert
werden. Im laufenden Geschäftsjahr sollen weitere Entlastungseffekte erreicht
werden - unter anderem durch die Konsolidierung der IT-Infrastruktur sowie
reduzierte Prüfungskosten. Darüber hinaus wurden weitere konsequente Schritte
zur Kostenreduzierung eingeleitet.
Die Gesamterträge beinhalten im Gegensatz zu den Vorjahren keine signifikanten
Sondererträge und lagen somit im ersten Halbjahr 2026 bei 33,4 Mio. Euro (nach
42,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2025). Unter dem Strich steht im ersten
Halbjahr 2026 somit ein positives Ergebnis von 2,2 Mio. Euro.
Auf Basis der Halbjahreszahlen ist für das Geschäftsjahr 2026 mit operativen
Erträgen am unteren Ende der Prognose von 76 bis 86 Mio. Euro zu rechnen.
Kompensatorisch wirken die bereits umgesetzten Maßnahmen aus dem Kosten- und
Effizienzprogramm, durch die im laufenden Geschäftsjahr eine Gesamtentlastung
beim Sachaufwand von rund 13 Mio. Euro erwartet wird. Im Basisszenario
beabsichtigt der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr Wachstumsinvestitionen in
Höhe von rd. 5 Mio. Euro zu tätigen. Diese stehen im Falle einer schwächeren
Ertragsentwicklung im Jahresverlauf zur Disposition. Ausbleibende oder geringere
Wachstumsinvestitionen würden sich entsprechend in niedrigerem Wachstum im
Privatkundengeschäft widerspiegeln. In beiden Szenarien ist für das
Geschäftsjahr 2026 mit einem Ergebnis vor Steuern am unteren Ende der
prognostizierten Bandbreite (12,5 bis 17,5 Mio. Euro) zu rechnen.
Weitere Informationen
Weiterführende Informationen und die Investorenpräsentation befinden sich auf
der Investor-Relations-Webseite der UmweltBank
(https://www.umweltbank.de/investor-relations/)
Über die UmweltBank AG
Die UmweltBank AG verbindet seit ihrer Gründung 1997 Nachhaltigkeit mit
wirtschaftlichem Erfolg. Sie finanziert ausschließlich Projekte aus den
Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Immobilien. Damit treibt sie die
Energiewende voran und fördert den sozialen wie ökologischen Wohnungsbau.
Gleichzeitig bietet die grüne Bank nachhaltige Finanzprodukte an, von einem
Girokonto über Sparprodukte bis hin zu Wertpapieren. Mit einem konsequenten
Fokus auf Nachhaltigkeit verfolgt die UmweltBank ihre Vision, eine lebenswerte
Welt für kommende Generationen zu schaffen.
Die Aktien der UmweltBank AG sind im Freiverkehr der Börse München im
Marktsegment m:access und im Scale-Segment der Deutschen Börse gelistet. Die
aktuelle Kursentwicklung ist unter http://www.umweltbank.de/aktie abrufbar. Aus
der Kursentwicklung der Vergangenheit können keine Schlüsse für die Zukunft
gezogen werden.
Disclaimer
Alle Zahlen beziehen sich auf die UmweltBank AG (HGB). Für die Zahlenangaben zum
30. Juni 2026 ist kein Testat vorgesehen.
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen in Form einer
Prognose. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die sich nicht auf
vergangene Daten und Fakten beziehen, sondern auf Annahmen und Schätzungen
basieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Ansichten des Vorstands der
UmweltBank hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen wider.
Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen zwangsläufig Risiken und Ungewissheiten.
Diese sind daher mit großer Vorsicht zu betrachten. Eine Vielzahl von Faktoren,
wie insbesondere Markt- und Zinsentwicklungen, kann dazu führen, dass die
tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse deutlich von den in den
zukunftsgerichteten Aussagen und Szenarien enthaltenen Angaben abweichen. Zu den
Risiken und Ungewissheiten, die die Umsetzung der Ziele der UmweltBank
beeinträchtigen können, gehören auch die allgemeine wirtschaftliche Lage, die
Wettbewerbssituation in den Geschäftsfeldern, in denen die UmweltBank tätig ist,
die Entwicklung an den Finanzmärkten sowie die Änderung von bankregulatorischen
Vorgaben. Die Einschätzung solcher Faktoren ist mit erheblichen Schwierigkeiten
verbunden, zumal diese Faktoren außerhalb der Kontrolle der UmweltBank liegen.
Sollten diese oder andere Risiken oder Ungewissheiten sich verwirklichen oder
sich die den in der Pressemitteilung getroffenen Aussagen zugrunde liegenden
Annahmen als nicht korrekt herausstellen, so können die tatsächlichen
Entwicklungen, Ergebnisse oder Leistungsdaten wesentlich von denjenigen
abweichen, die in dieser Pressemitteilung dargestellt oder impliziert werden. Es
kann keine Garantie geben, dass die in der Pressemitteilung enthaltenen
Prognosen zutreffend sind und dort aufgeführte Erwartungen auch tatsächlich
eintreten.
Diese Pressemitteilung beinhaltet keine Empfehlungen zum Erwerb, Halten oder
Verkauf einzelner Finanzinstrumente.
Die im Text genannten Personenbezeichnungen beziehen sich immer zugleich auf
weibliche, männliche und diverse Personen. Auf eine Mehrfachbenennung wird
zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.
Pressekontakt:
Oliver Patzsch
Pressesprecher
Manager Investor Relations
UmweltBank AG
Laufertorgraben 6
90489 Nürnberg
Tel: 0911 / 53 08 - 1305
E-Mail: mailto:ir@umweltbank.de
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Eingetragen beim Amtsgericht Nürnberg HR B 12.678
Vorstand: Goran Basic, Dietmar von Blücher, Dr. Nicole Handschuher
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Georg Schürmann
Vorsitzender des Umweltrates: Prof. Dr. Harald Bolsinger
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/16424/6323176
OTS: UmweltBank AG
ISIN: DE0005570808
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