|
Tempe, Arizona/Prag (ots) - Gen (NASDAQ: GEN) veröffentlicht den H1 2026 Threat
Report und zeigt starke Anstiege in verschiedenen Cyberrisikobereichen in
Deutschland. Die regionalen Risikokennzahlen von Gen zeigen einen Anstieg um 160
% bei Droppern, um 145 % bei Trojanern und um 134 % bei Betrugsfällen in
Online-Shops. Das Unternehmen hat zudem im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland
2,3 Millionen Angriffe abgewehrt, die mit Betrugsmaschen im technischen Support
zusammenhingen.
Die Ergebnisse deuten auf einen umfassenderen Wandel bei den Angriffsmethoden
hin. Anstatt sich ausschließlich auf auffällige Malware oder technische Exploits
zu verlassen, nutzen Cyberkriminelle zunehmend bekannte Plattformen,
vertrauensvolle Beziehungen und legitime digitale Prozesse, um ihre Angriffe zu
verschleiern.
Vertrauen als Angriffsfläche
Viele der von Gen beobachteten Angriffe waren so konzipiert, dass sie wie
normale digitale Aktivitäten aussahen. Bei Betrugsversuchen wurde auf echte
Hotelreservierungen Bezug genommen; WhatsApp-Nutzer:innen wurden dazu verleitet,
einen vom Angreifer kontrollierten Browser als verbundenes Gerät zu
autorisieren. Außerdem wurden verifizierte Finanzkonten genutzt, um
betrügerische Geldbeträge zu transferieren. Ähnliche Methoden tauchten bei
Angriffen im Zusammenhang mit Software-Updates und KI-gestützten Arbeitsabläufen
auf. In jedem Fall nutzten die Angreifer eine bestehende Beziehung, Berechtigung
oder einen vertrauenswürdigen Prozess aus, bevor die Bedrohung offensichtlich
wurde.
"Die effektivsten Angriffe in der ersten Jahreshälfte 2026 sahen nicht wie
Angriffe aus. Sie tauchten an Orten auf, denen die Menschen bereits vertrauen:
auf Buchungsplattformen, in Familienchats, bei Software-Updates und in
KI-Workflows. Da sich Angreifer in alltägliche digitale Erlebnisse einfügen,
muss der Schutz näher an die Momente herangerückt werden, in denen Vertrauen
gewonnen, ausgenutzt oder gebrochen wird", sagt Vita Santrucek, Chief Technology
& Development Officer bei Gen.
Starker Anstieg in Deutschland bei wichtigen Bedrohungskategorien
Betrugsmaschen gehörten in der ersten Hälfte des Jahres 2026 zu den häufigsten
Bedrohungen in Deutschland, insbesondere Betrugsmaschen mit gefälschten
Online-Shops, Dating-Seiten und angeblichen technischen Supportdiensten.
Phishing, Malvertising, Scam-Yourself-Angriffe, Trojaner, bösartige
Fernzugriffssoftware und Dropper zählten ebenfalls zu den führenden
Bedrohungskategorien des Landes.
Laut den regionalen Risikokennzahlen von Gen waren in Deutschland die stärksten
Zuwächse in folgenden Bereichen zu verzeichnen:
- Dropper: Anstieg um 160 %;
- Trojaner: Anstieg um 145 %;
- Betrug in Online-Shops: Anstieg um 134 %;
- Fernzugriffstrojaner: Anstieg um 69 %;
- Phishing: Anstieg um 47 %.
Das allgemeine Betrugsrisiko stieg um 52 %. Die Bedrohungen durch
Passwortdiebstahl nahmen um 34 % zu, während das Risiko durch schädliche
Fernzugriffssoftware insgesamt um 37 % anstieg.
Gen hat im ersten Halbjahr 2026 weltweit 20,3 Millionen Angriffe im Zusammenhang
mit Tech-Support-Betrug abgewehrt. Deutschland verzeichnete mit 2,3 Millionen
die dritthöchste Zahl abgewehrter Angriffe weltweit und lag damit nur hinter den
Vereinigten Staaten mit 4,67 Millionen und Frankreich mit 2,54 Millionen.
Bei einigen Kampagnen, die sich an deutsche Nutzer:innen richteten, wurden
gefälschte Windows-Fehlerseiten verwendet, die das Windows
Defender-Sicherheitscenter imitierten. Die Seiten wurden auf Google Cloud
Storage gehostet, zeigten Fehlercodes im Windows-Stil an und waren so gestaltet,
dass sie wie echte Sicherheitswarnungen aussahen.
Betrugsfälle durch Identitätsdiebstahl unter dem Deckmantel familiärer
Beziehungen nahmen weltweit im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025 um 454 % zu.
Die Aktivitäten konzentrierten sich auf Westeuropa, darunter Deutschland,
Frankreich, Irland und die Niederlande.
Eine weitere erhebliche Bedrohung stellten gefälschte Online-Shops dar. Gen
blockierte weltweit 114,2 Millionen damit verbundene Angriffe, was einem Anstieg
von 109 % gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025 entspricht. Auf das Vereinigte
Königreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien entfielen zusammen 30,9
Millionen blockierte Angriffe.
Wichtige Erkenntnisse aus dem Global Threat Report
Über Deutschland hinaus wurden in dem Bericht erhebliche Aktivitäten in den
Bereichen Betrug, Identitätsdiebstahl und Datenschutzbedrohungen festgestellt.
Weitere globale Erkenntnisse sind:
- Betrugsfälle, bei denen sich die Täter als Regierungsvertreter ausgaben,
stiegen um 387 %;
- in der EU und im Vereinigten Königreich wurden in weniger als einem Monat mehr
als 304 Millionen Impressionen betrügerischer Anzeigen identifiziert;
- in der ersten Hälfte des Jahres 2026 wurden etwa 1,9 Milliarden
Tracking-Versuche blockiert;
- eine Million Web-Skimming-Angriffe wurden blockiert, was einem Anstieg von 212
% entspricht;
- mehr als 15,7 Millionen kompromittierte Datensätze, die E-Mail-Adressen
enthielten, wurden identifiziert.
KI-Agenten verschärfen die Sicherheitsherausforderung
Der Bericht identifiziert agentische KI als eine sich ausweitende Bedrohung in
diesem auf Vertrauen basierenden Umfeld. KI-Agenten können im Auftrag der
Nutzer:innen im Internet surfen, auf Dateien zugreifen, Software installieren
und Verbindungen zu anderen Diensten herstellen.
Frühe Telemetriedaten von Sage, der Sicherheitsplattform von Gen für KI-Agenten,
identifizierten Versuche, potenziell schädliche Systembefehle auszuführen,
externen Code herunterzuladen und auszuführen. Zudem wurden Versuche erkannt,
Dateien mit Anmeldedaten auszulesen und einen dauerhaften Fernzugriff
herzustellen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Cyberkriminelle zunehmend Umgebungen ins
Visier nehmen, in denen Nutzer:innen bereits Zugriff gewährt oder Vertrauen
aufgebaut haben. Dazu gehören Buchungsplattformen, Messaging-Dienste,
Finanzkonten, Software-Lieferketten und KI-Systeme.
Der vollständige Gen H1 2026 Threat Report ist hier zu finden:
https://www.gendigital.com/blog/insights/reports/threat-report-h1-2026
Über Gen
Gen(TM) (NASDAQ: GEN) ist ein globales Unternehmen, das sich mit seinen
bewährten Cybersicherheitsmarken Norton, Avast, LifeLock, Avira, AVG,
ReputationDefender und CCleaner für digitale Freiheit einsetzt. Die
Gen-Markenfamilie hat bereits die Sicherheit der ersten digitalen Generation
gewährleistet. Hier liegen ihre Wurzeln. Gen ermöglicht es allen Menschen, ihre
Online-Präsenz sicher, geschützt und umsichtig zu gestalten, heute und in
Zukunft. Gen bietet preisgekrönte Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen
Cybersicherheit, Online-Datenschutz und Identitätsschutz für fast 500 Millionen
Nutzer*innen in mehr als 150 Ländern. Weitere Informationen unter
www.GenDigital.com (https://urldefense.com/v3/__http:/www.gendigital.com/__;!!Dl
CMXiNAtWOc!wfBozvwWdkvmCKIQu_3BZNoIhfETo3q4iOzUbXHTQM6Dn0qbCy5aS3wMh3yvBWkwCGRYX
DdAMN1uCzsuHitcDE9E7wFpgLSZ1Q$) .
Pressekontakt:
FINN Partners für Gen
mailto:Gendigital@finnpartners.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/183112/6323464
OTS: Gen Digital
|