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Waldbrände in Frankreich: EU-Kommissionspräsidentin dankt Deutschland für die Hilfe

29.07.2026 15:25 Uhr Europäische Kommission

Berlin (ots) - Deutschland hat im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus Hubschrauber und Feuerlöschmaterial in den Südwesten Frankreichs entsandt. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Ländern steht auch Deutschland den Einsatzkräften zur Seite, die gegen die verheerenden Waldbrände in Frankreich und Spanien ankämpfen.

Europäische Solidarität in Aktion

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: " Europa ist am stärksten, wenn es zusammensteht. Das beweisen wir wieder einmal mit der überragenden Hilfe, die Frankreich und Spanien angesichts der verheerenden Waldbrände dort erreicht. Mein großer Dank gilt auch besonders Deutschland, der Bundeswehr und allen Einsatzkräften für ihre schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Das ist europäische Solidarität in Aktion."

Details zum deutschen Hilfsbeitrag

Die Bundeswehr hatte vorgestern zur Unterstützung der französischen Kräfte zwei CH-53-Transporthubschrauber sowie Löschgerät und weiteres Material zur Bekämpfung der Brände mittels eines A400M nach Frankreich verlegt. Konkret zur französischen Militärbasis Cazaux in die Nähe von Bordeaux, von dort aus werden sie für Löscharbeiten bei den Bränden in der Region Gironde und um Bordeaux eingesetzt.

EU-Katastrophenschutzverfahren

Bei Naturkatastrophen jeder Art können Länder weltweit über das EU-Katastrophenschutzverfahren (https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.eur opa.eu/what/civil-protection/eu-civil-protection-mechanism_en) um Hilfe bitten. Diese Anfragen gehen im Krisenzentrum der Europäischen Kommission in Brüssel ein. Dort werden unter den 37 teilnehmenden Ländern Hilfsangebote koordiniert. Das umfasst Flugzeuge, Hubschrauber, Feuerwehrteams, Ausrüstung oder Experten, aber auch Notfallunterkünfte, medizinische Versorgung, Nahrung und alles, was Menschen in Notlagen sonst so brauchen. Die Europäische Kommission hilft über die Koordination hinaus auch bei der Finanzierung von Transport- und Einsatzkosten.

Angesichts der immer häufigen auftretenden Waldbrände hat die EU außerdem mit rescEU unter anderem eine strategische Reserve von 22 Löschflugzeugen und fünf Hubschraubern aufgebaut. Auf diese kann in besonderen Notfällen zusätzlich zurückgegriffen werden.

Weitere Informationen

Die Pressemitteilung (https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/mex_26_1693) zur europäischen Hilfe

Die Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums (https://www.bmvg.de/de/press e/bundeswehr-unterstuetzt-feuerloescharbeiten-frankreich-6138484)

Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (https://civil-protection-h umanitarian-aid.ec.europa.eu/what/civil-protection/eu-civil-protection-mechanism _en?prefLang=de&etrans=de)

rescEU (https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu/what/civil-protec tion/resceu_en?prefLang=de&etrans=de)

Socialmedia-Post der Generaldirektion ECHO (https://www.instagram.com/reel/DbS5e zBs2Mt/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==)

Pressekontakt:

Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland Pressestelle Berlin Unter den Linden 78 10117 Berlin

eMail: mailto:COMM-REP-DE-PRESS@ec.europa.eu

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/35368/6323654 OTS: Europäische Kommission


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Europäische Kommission
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