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Berlin (ots) - Mit dem Start des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für
Kinder der ersten Klassenstufe am 1. August 2026 wird Familienpolitik im Alltag
von Kindern und Eltern spürbar. Ganztag bedeutet mehr als Betreuung und schafft
mehr Zeit zum Lernen, Spielen, Sporttreiben, Musizieren und gemeinsamen
Entdecken.
Jasmina Hostert, familienpolitische Sprecherin:
"Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung eröffnet Kindern die Möglichkeit, ihre
Talente zu entfalten und Eltern mehr Verlässlichkeit. Sie sollen ihren
Arbeitstag planen können, ohne jeden Mittag neu organisieren zu müssen, wer ihr
Kind abholt.
Mit dem Ganztagsförderungsgesetz haben wir im Jahr 2021 den Grundstein gelegt.
Jetzt beginnt der Rechtsanspruch schrittweise Realität zu werden. Natürlich
wissen wir, dass die Umsetzung weiterhin vielerorts Kraftanstrengungen
erfordert. Der Rechtsanspruch ist erst dann erfolgreich, wenn er überall mit
hoher Qualität eingelöst wird. Bund, Länder und Kommunen tragen dafür gemeinsam
die Verantwortung.
Fortschritt zeigt sich darin, dass wir die Herausforderungen gemeinsam anpacken
und Lösungen schaffen, die den Alltag der Familien langfristig verbessern. Wer
auf die vergangenen Jahre blickt, sieht, wie viel sich verändert hat. Vor fast
20 Jahren wurde noch über den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz gestritten.
Heute ist er für Millionen Familien selbstverständlich. Genau das zeigt: Gute
Familienpolitik entsteht nicht über Nacht. Sie braucht politischen Willen, einen
langen Atem und Investitionen. Deshalb ist der Ganztagsanspruch kein Endpunkt,
sondern der nächste Schritt auf dem Weg zu mehr Chancengerechtigkeit für jedes
Kind."
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