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Berlin (ots) - Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth
(SPD), hat das derzeitige Niedrigwasser in deutschen Flüssen als Weckruf
bezeichnet.
Im rbb24 Inforadio sagte Flasbarth am Mittwoch, immer wenn Situationen extrem
würden, werde deutlich, dass es einen enormen Klimawandel zu bewältigen gebe.
Das Niedrigwasser entlang der Schifffahrtsachse am Rhein mit den Kernindustrien
habe schwerwiegende Auswirkungen, denen man begegnen müsse: "Das ist ein
zentraler Punkt der Klimaanpassungsstrategie."
Das Bundesverkehrsministerium kümmere sich seit Jahren darum, so Flasbarth:
"Aber es ist eben auch so, dass die Engpassbeseitigung, der Bau flacher,
gängiger Schiffe, Mobilitätskonzepte, mit denen man schnell auf andere
Verkehrsträger ausweichen kann - dass das alles seine Zeit braucht, bis das dann
tatsächlich funktioniert", so Flasbarth.
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