|
Berlin (ots) - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Einigung von RWE
mit der US-Regierung über den Rückzug aus Offshore-Windprojekten scharf. Nach
Medienberichten erhält der Energiekonzern für die Aufgabe seiner
Windkraftvorhaben vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana mehr
als 1,2 Milliarden US-Dollar. Diese Mittel sollen nun in fossile Projekte
umgelenkt werden. Die DUH fordert von RWE, seine klimapolitischen
Verpflichtungen und die eigenen Konzernziele ernst zu nehmen.
DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner kommentiert:
"RWE lässt sich von der Trump-Regierung mit Steuergeld dafür bezahlen, keine
Windkraft zu bauen - und investiert die Milliarden dann in Gaskraftwerke und
LNG-Terminals. Damit macht RWE sich zum Handlanger der Trump-Regierung, die den
Ausbau erneuerbarer Energien stoppen und die fossile Vergangenheit zementieren
will. Während der Konzern sich sonst zum Vorreiter der Energiewende ernennt,
riskiert er mit diesem Deal einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust. Eine
Reinvestition der Rückzahlungen aus US-Offshore-Windpachten in fossile
Infrastruktur steht in eklatantem Widerspruch zu RWEs Netto-Null-Ziel bis 2040.
Diese Milliarden gehören in Wind, Solar und Speicher - nicht in die fossile
Vergangenheit."
Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mailto:mueller-kraenner@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
http://www.duh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6329266
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
|