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Köln. (ots) - Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) möchte die
Geschwindigkeit der Stadtverwaltung deutlich erhöhen. "Köln muss einen Anspruch
formulieren. Wir können mehr. Wir dürfen uns nicht mit Mittelmaß begnügen",
sagte er dem "Kölner Stadtanzeiger" (Samstag-Ausgabe). Er wolle Köln zu der
Stadt machen, "die am schnellsten reagiert. Wir wollen Genehmigungsweltmeister
werden."
Burmeister bezeichnete es als Erfolgsfaktor, flexibel und schnell auf
Veränderungen zu reagieren. "Wenn wir Investoren nach Köln holen wollen, müssen
wir schneller sein als andere." Dieser Anspruch erfordere "einen Kulturwandel -
und eine Verwaltung mit weniger Bürokratie. Wir sind schon dabei, schneller zu
werden." Das merkten die Bürger an "schnelleren und unkomplizierteren
Genehmigungen, Testaten, Leistungen". Für den Herbst kündigte er dazu ein
umfassendes Programm mit 30 oder 40 Punkten an. "Die letzte Verwaltungsreform
hat nicht die erwarteten Renditen bei der Effizienz gebracht", sagte er mit
Blick auf seine Vorgängerin Henriette Reker (parteilos).
Zugleich zeigte sich Burmeister überzeugt, dass Köln den Zuschlag für die
Olympischen Spiele bekommt. "Wir haben sehr gute Chancen", sagte er. "In München
baut das Konzept auf einem olympischen Erbe auf. Wir bieten die Gelegenheit, in
einem anderen Teil Deutschlands ebenfalls positive Wirkung zu erzielen."
Das Interview im Wortlaut: http://www.ksta.de/1343506
Die zitierte Passage:
Wenn die Lage so schwierig ist - könnte sich Köln überhaupt Olympische Spiele
leisten?
Köln würde von Olympischen und paralympischen Spielen profitieren - gerade bei
der Infrastruktur. Die Spiele bringen uns Investitionen und Fördermittel.
Wie sicher sind Sie, dass Köln den Zuschlag bekommt?
Wir sind in einem sportlichen Wettbewerb, da kann man sich nie sicher sein.
Bayern-Regent Söder ist sicher, dass München gewinnt.
Wir haben sehr gute Chancen. In München baut das Konzept auf einem olympischen
Erbe auf. Wir bieten die Gelegenheit, in einem anderen Teil Deutschlands
ebenfalls positive Wirkung zu erzielen.
Ist Köln - ganz generell - ambitioniert genug?
Köln muss einen Anspruch formulieren. Wir können mehr. Wir dürfen uns nicht mit
Mittelmaß begnügen. Ich möchte, dass die Menschen in Köln merken: Da geht was!
Wo kann Köln ein Leuchtturm in Europa werden? Beim Sport? Bei der Kultur?
Ich möchte Köln zu der Stadt machen, die am schnellsten reagiert. Wir wollen
Genehmigungsweltmeister werden.
Genehmigungsweltmeister?
Unser Erfolgsfaktor liegt darin, dass wir flexibel und schnell auf sich
verändernde Situationen reagieren. Wenn wir Investoren nach Köln holen wollen,
müssen wir schneller sein als andere. Das ist der Anspruch, den ich habe. Das
erfordert einen Kulturwandel - und eine Verwaltung mit weniger Bürokratie. Wir
sind schon dabei, schneller zu werden.
Woran merken das die Bürger?
An schnelleren und unkomplizierteren Genehmigungen, Testaten, Leistungen. Wir
werden im Herbst ein umfassendes Programm mit 30 oder 40 Punkten vorlegen. Die
letzte Verwaltungsreform hat nicht die erwarteten Renditen bei der Effizienz
gebracht.
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/66749/6329439
OTS: Kölner Stadt-Anzeiger
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